fussballeuropa.com
·28. April 2026
Xavi enthüllt gescheiterte Transferpläne – Barça fehlte das Geld für Neymar

In partnership with
Yahoo sportsfussballeuropa.com
·28. April 2026

Xavi (46) wollte als Barça-Trainer nicht nur Dani Alves zurückholen – auch Neymar (34), Pedro Rodriguez und Lionel Messi (38) sollten nach Katalonien zurückkehren. Die leeren Kassen der Blaugrana machten dem Spanier einen Strich durch die Rechnung.
Xavi und Neymar verbindet eine gemeinsame Geschichte. Beide trugen das Trikot des FC Barcelona, gewannen 2015 zusammen die Champions League. Danach trennten sich die Wege. Xavi ließ seine Karriere bei Al Sadd in Katar ausklingen, Neymar wechselte 2017 für die Weltrekord-Ablöse von 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain.
Jahre später kehrte Xavi als Trainer an die Seitenlinie der Blaugrana zurück – und hatte große Pläne. Wie der 46-Jährige nun in einem YouTube-Interview verriet, wollte er gleich mehrere ehemalige Weggefährten zurück nach Katalonien lotsen.
"Als Barcelona-Trainer habe ich Dani Alves zurückgeholt und auch versucht, Neymar, Pedro und Messi zurückzubringen", so Xavi. Doch nur bei Alves klappte der Plan. Der brasilianische Rechtsverteidiger schloss sich Barça tatsächlich noch einmal an.
Bei Neymar und Pedro Rodriguez scheiterte das Vorhaben an der wirtschaftlichen Realität. "Pedro und Neymar konnten wegen der finanziellen Situation nicht verpflichtet werden", erklärte Xavi. Die Katalanen kämpften unter seiner Amtszeit mit enormen Schulden und einem aufgeblähten Gehaltsgerüst. Große Transfers waren schlicht nicht möglich.
Auch eine Messi-Rückkehr blieb ein Traum. Der achtmalige Ballon-d'Or-Gewinner hatte Barça 2021 unter Tränen verlassen müssen – laut Xavi habe sich Barcelonas Präsident Joan Laporta 2023 gegen eine Messi-Rückkehr ausgesprochen. La Pulga spielt seither für Inter Miami.
Neymar selbst hat mittlerweile ganz andere Sorgen. Nach seinem Abschied von Paris Saint-Germain und einem Intermezzo bei Al Hilal spielt der 34-Jährige seit Januar 2025 bei seinem Jugendverein FC Santos. Dort kommt er in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend auf sieben Einsätze und erzielte dabei drei Tore und lieferte zwei Vorlagen. Immer wieder bremsten ihn Verletzungen aus.
Erst im Februar deutete der Brasilianer ein mögliches Karriereende an. Sein großer Traum: noch einmal bei der WM 2026 für die Seleção auflaufen. Nationaltrainer Carlo Ancelotti (66) hält ihm die Tür offen, fordert aber volle Fitness. Sein letztes Länderspiel bestritt Neymar im Oktober 2023 – seitdem wartet er auf ein Comeback.
Live









































