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·16. Februar 2026
YB wäre beinahe an ausländische Investoren verkauft worden

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·16. Februar 2026

Nach dem Tod des früheren Miteigentümers Andy Rihs im Jahr 2028 ist ein Rechtsstreit um dessen Erbe entbrannt. Bruder Hans-Ueli und die Söhne stritten sich um die Aktien und die Ausrichtung des Vereins. Die Nachkommen von Rihs planten demnach einen Verkauf des Super League-Klubs ins Ausland. Brülhart bestätigt im Gespräch mit «Blick», dass es tatsächlich knapp war und es auch konkrete Verhandlungen gab: «Davon muss man ausgehen, ja. Hätte es geklappt mit dem Verkauf, wären wir im Fussball-Grosskapitalismus gelandet. Für YB und die Region wäre eine Welt zusammengebrochen. Zum Glück siegte die Vernunft, und es kam zu einem Vergleich. Dafür bin ich den Erben von Andy Rihs trotz allem dankbar. Die Aktien sind bei Jöggi Rihs geblieben.»
Die Gefahr ist inzwischen gebannt: YB bleibt definitiv in Schweizer Händen, wie Brülhart ausführt. Der Fokus liegt unter anderem in der Entwicklung von Schweizer Nachwuchsspielern. Zu einem Verkauf gezwungen sind die YB-Besitzer ohnehin nicht: «Abgesehen davon haben wir nach ein paar guten Jahren ein bisschen etwas auf der Seite. Wir brauchen weder das internationale Geschäft zwingend jedes Jahr noch jährlich grosse Transfererlöse. Aber wir brauchen sie regelmässig. Wir könnten drei miserable sehr schlechte Jahre überleben.»
Auch das Verpassen des Europacups wäre wirtschaftlich kein Fiasko: «Wir befinden uns im zweiten schwierigen Jahr, auch letzte Saison war es knapp mit dem internationalen Geschäft. Wir werden alles daran setzen, um auch dieses Jahr noch einen solchen Platz zu erreichen. Obschon auch die Rückrunde wenig überraschend kompliziert verläuft. Aber eben: Es ist nicht überlebenswichtig.»









































