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·5. März 2026
Zaniolo-Rückkehr zu Galatasaray? „Wir treffen uns“ – Udinese gibt Halt, WM 2026 als Ziel

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·5. März 2026

Wie geht es weiter mit Nicolo Zaniolo? Der Offensivspieler, den Galatasaray im vergangenen Sommer auf Leihbasis zu Udinese Calcio schickte, hat in Italien über seine Zukunft gesprochen – und dabei gleichzeitig persönliche Einblicke geliefert. Im Zentrum stehen drei Themen: seine Entwicklung als Mensch, der sportliche Traum von der Weltmeisterschaft 2026 und die Frage, ob er bei Udinese bleibt oder perspektivisch wieder in Istanbul eine Rolle spielt.
Zaniolo betonte, dass sich sein Blick auf Karriere und Alltag verändert hat. Im Gespräch mit Sky Sport erklärte er, dass er mit zwei Kindern eine neue Verantwortung spürt: „Ich möchte Interesse wecken, aber nicht für mich selbst, sondern für meine Familie.“ Er führte aus: „Ich habe jetzt zwei Kinder und muss ihnen ein Vorbild sein. Deshalb möchte ich zuerst als Mensch und dann als Fußballer weiter wachsen.“
Neben den persönlichen Tönen ging es auch um sein klares Ziel mit der italienischen Nationalmannschaft. Zaniolo will im WM-Playoff gegen Nordirland am 26. März dabei sein und arbeitet nach eigenen Worten konsequent darauf hin. „Ich hoffe, Trainer Gattuso wird mich in den Kader berufen“, sagte er. Und er ergänzte: „Ich werde weiter daran arbeiten, eines Tages dorthin zu gelangen, auch wenn es nicht heißt, aber mein Ziel ist es, im März in den Playoffs und bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein.“
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Auch im Vereinsfußball stellte Zaniolo eine enge Bindung zu Udinese heraus. Er verwies darauf, dass der Klub ihm Vertrauen gegeben hat, als er sich selbst in einer schwierigen Phase sah: „Ich bin sehr dankbar für diese Form. Ich habe in den letzten zwei Jahren immer schlecht gespielt. Udinese war eines der wenigen Teams, die an mich glaubten.“ Für die Zukunft kündigte er an, dass die Gespräche anstehen: „Was die Zeit betrifft, werden wir uns auf die offensichtlichste Art und Weise treffen, denn ich bin hier glücklich und suche nichts anderes.“
Ein wichtiger Faktor ist für Zaniolo offenbar der Trainer. Über Kosta Runjaic sagte er: „Er behandelt mich wie seinen zweiten Sohn.“ Zudem lobte er ihn als Persönlichkeit: Er sei „ein großartiger Trainer und ein großartiger Mensch“. Die Aussagen unterstreichen, wie stark das Verhältnis zwischen Spieler und Trainer seine aktuelle Stabilität prägt.
Formell bleibt Galatasaray ein zentrales Element, denn Zaniolo besitzt dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Sportlich stehen für ihn in dieser Saison bei Udinese bisher zwei Tore in sechs Spielen sowie drei Vorlagen im Fokus. Damit ist die Ausgangslage klar: Zaniolo fühlt sich in Udine wohl, will sportlich zur Nationalmannschaft zurück – und die Entscheidung über den nächsten Karriereschritt soll in Gesprächen fallen.









































