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·18. September 2026

Zidane nominiert Frankreich: Mbappé bleibt Kapitän, vier Stars fehlen

Artikelbild:Zidane nominiert Frankreich: Mbappé bleibt Kapitän, vier Stars fehlen

Zinédine Zidane hat für seine ersten Spiele als französischer Nationaltrainer einen Kader mit einigen überraschenden Entscheidungen zusammengestellt. Kylian Mbappé bleibt Kapitän, während mehrere bekannte WM-Fahrer nicht berücksichtigt wurden. Fünf Akteure feiern dagegen ihre Premiere im Aufgebot der Équipe Tricolore.

PARIS, FRANKREICH – 26. Juli 2024: Der ehemalige französische Fußballspieler Zinédine Zidane trägt die olympische Fackel während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024. (Foto: Xu Chang/Pool/Getty Images)


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Mbappé führt Frankreich weiter an

Der 54-Jährige hat für die anstehenden Nations-League-Partien 23 Spieler berufen, darunter 20 Feldspieler und drei Torhüter. An der Hierarchie innerhalb der Mannschaft rüttelt der neue Chefcoach nicht: „Kylian Mbappé wird mein Kapitän sein“, erklärte Zidane am Freitag.

Auch unter seinem Vorgänger Didier Deschamps hatte der 27-Jährige die französische Auswahl bereits als Spielführer aufs Feld geführt. Zidane setzt damit trotz seines Amtsantritts auf Stabilität. „Es gibt keinen Bruch, ich möchte Kontinuität wahren und den Spielern gleichzeitig neue Ideen vermitteln“, begründete der frühere Mittelfeldstratege die überschaubare Größe seines Kaders.

Ein Paraguay-Fan hält vor dem WM-2026-Achtelfinale gegen Frankreich am 4. Juli 2026 im Philadelphia Stadium in Philadelphia, Pennsylvania, ein Trikot mit einem Aufdruck von Frankreichs Star Kylian Mbappé in die Höhe. (Foto: Justin Setterfield/Getty Images)

Thuram, Kanté und Hernández-Brüder nicht im Kader

Gleich mehrere Akteure, die bei der WM noch zum französischen Aufgebot gehörten, fehlen diesmal. Zidane verzichtete auf Marcus Thuram, N’Golo Kanté sowie Lucas und Theo Hernández. Auch Aurélien Tchouaméni wurde nicht nominiert, da sich der Mittelfeldspieler nach einer Verletzung noch in der Aufbauphase befindet.

Darüber hinaus bleiben die Außenverteidiger Lucas Digne und Malo Gusto außen vor. Michael Olise und Dayot Upamecano vom FC Bayern gehören dagegen erwartungsgemäß zum ersten Kader des neuen Nationaltrainers.

Michael Olise bejubelt am 10. September 2026 in der Münchner Fußball Arena das fünfte Tor des FC Bayern. Der Offensivspieler erzielte den Treffer am ersten Spieltag der Ligaphase in der Champions League 2026/27 gegen den FK Bodö/Glimt selbst. Alex Grimm / Getty Images Europe via Getty Images

Fünf Debütanten für die Nations League

Mit fünf Neulingen verjüngt Zidane seine Auswahl zugleich punktuell. Torhüter Guillaume Restes wurde ebenso erstmals berufen wie die Verteidiger Andy Diouf und Jérémy Jacquet. Im Mittelfeld darf Lucas Da Cunha auf seine erste Nominierung hoffen, während Esteban Lepaul das Aufgebot im Angriff ergänzt.

Sein Debüt auf der französischen Bank gibt Zidane am 25. September im Nations-League-Duell mit der Türkei. Drei Tage später trifft Frankreich auf Belgien. Anfang Oktober stehen anschließend die Partien gegen Italien und erneut Belgien auf dem Programm.

Der erste Frankreich-Kader von Zinédine Zidane

Die Kadergrafik zeigt das 23-köpfige Aufgebot von Zinédine Zidane für die kommenden Nations-League-Spiele. Neben erfahrenen Nationalspielern stehen mit Guillaume Restes, Andy Diouf, Jérémy Jacquet, Lucas Da Cunha und Esteban Lepaul auch fünf Neulinge im französischen Aufgebot.

18. September 2026: Kadergrafik der französischen Nationalmannschaft für die UEFA Nations League unter Nationaltrainer Zinédine Zidane mit fünf Neulingen. (Quelle X.com/@equipedefrance)

Torhüter: Mike Maignan, Guillaume Restes, Robin Risser

Abwehr: Andy Diouf, Jérémy Jacquet, Pierre Kalulu, Ibrahima Konaté, Jules Koundé, Maxence Lacroix, Adrien Truffert, Dayot Upamecano

Mittelfeld: Eduardo Camavinga, Rayan Cherki, Lucas Da Cunha, Manu Koné, Adrien Rabiot, Warren Zaïre-Emery

Angriff: Bradley Barcola, Ousmane Dembélé, Désiré Doué, Esteban Lepaul, Kylian Mbappé, Michael Olise

Zidane vor dem Debüt mit Frankreich

Mit seinem ersten Kader setzt Zinédine Zidane auf eine Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen. Besonders im Fokus steht dabei das Debüt des früheren Weltmeisters auf der französischen Trainerbank. Gegen die Türkei wartet am 25. September die erste Bewährungsprobe für den neuen Nationalcoach.

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