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·5. Januar 2026

Zittersieg & Überstunden: Ägypten im Viertelfinale beim Afrika-Cup

Artikelbild:Zittersieg & Überstunden: Ägypten im Viertelfinale beim Afrika-Cup

Im fünften Achtelfinale des Afrika Cups standen sich Ägypten und der Benin gegenüber. Beide Mannschaften hatten sich viel vorgenommen und wollten versuchen hier die nächste Runde zu erreichen. 

Die Ägypter waren natürlich favorisiert, weil man individuell das bessere Team ist und noch dazu gute Ansätze in der Gruppenphase zeigte. Doch in den letzten Spielen hat sich wieder einmal gezeigt, dass Ägypten nicht auf dem bestmöglichen Level agierte.


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Noch dazu kommt, dass kleinere Nationen in Afrika mittlerweile auch deutlich aufgeholt haben, was sich bei diesem Turnier auch wieder zeigte. Einige Topnationen haben sich zuletzt schwer getan, der Afrika Cup war bis dato auch kein Wettbewerb, der mit vielen Toren auf sich aufmerksam machte.

Ägypten nach Verlängerung in der nächsten Runde

Die Ägypter starteten mit Prominenz wie Omar Marmoush und Mohamed Salah auf dem Feld, beide Offensivstars wollten sich in Szene setzen und die Pharaonen zum Sieg führen. Doch zu Beginn entwickelte sich eine sehr zähe Partie. Ägypten hatte mehr Ballbesitz, der Gegner aus Benin spielte aber sehr kompakt. Vor einer Viererkette spielten zwei sehr defensiv agierende 6er, darüber hinaus wurde auch seitens der eigenen Offensive viel Arbeit in die Defensive investiert.

Chancen waren Mangelware: Die Ägypter schafften es nicht, die tiefe Kette zu durchbrechen. Salah wurde auf dem Flügel immer wieder isoliert, musste oft abdrehen. Er bekam so gar keinen Raum. Für Marmoush galt das aber auch. Hinzu kam, dass Ägypten Probleme hatte, das Tempo zu erhöhen, um die gegnerische Abwehr zu entzerren. Allerdings gab es auch seitens des Benin keine großen Chancen durch Konter. Interessant wurde es eigentlich nur nach ruhenden Bällen und selbst die waren nicht besonders präzise. Das 0:0 zur Pause war folgerichtig.

Nach der Halbzeit tat sich ehrlicherweise auch nicht viel. Ägypten hatte mehr Ballbesitz, schaffte es aber nicht, daraus Kapital zu schlagen. Das Spiel blieb zäh, leider auch recht langsam. Marwan Attia war es schließlich, der in der 69. Minute den Bann brach und das 1:0 für die Nordafrikaner erzielte. Das war aber nicht unbedingt eine Befreiung, denn Ägypten spielte danach auch nicht viel besser als vorher. Jodel Dosssou bestrafte das Team um Salah in der Schlussphase und traf zum 1:1 nach 82 Minuten. Es ging folglich in die Verlängerung.

In der ersten Halbzeit dieser Verlängerung riss Ägypten das Spiel dann ein wenig an sich. Und Yasser Ibrahim belohnte seine Mannschaft dafür, erzielte in der 97. Minute die Führung. Noch mussten die Ägypter aber zittern, denn sehr viel kam ach nach dem 2:1 nicht. Bis in die Nachspielzeit hinein, dann sorgte Mo Salah für das 3:1 und die Entscheidung.

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