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·8. März 2026

"Zu einfache Gegentore": FCS hadert mit Pleite beim MSV

Artikelbild:"Zu einfache Gegentore": FCS hadert mit Pleite beim MSV

In Rückstand geraten, das Spiel gedreht, am Ende aber dennoch verloren: Bei der 2:4-Niederlage in Duisburg erlebte der 1. FC Saarbrücken eine Achterbahn der Gefühle – allerdings ohne Happy End. Entsprechend haderten die Saarländer mit der Pleite.

Nach der Führung zu passiv geworden

Als Maurice Multhaup nach 49 Minuten zum 2:1 traf und die Partie damit drehte, schien der FCS auf einem guten Weg, den ersten Auswärtssieg seit einem halben Jahr einzufahren. Zumal Baumann anschließend die große Chance auf das 3:1 hatte, aber an Braune scheiterte. Problem jedoch: "Danach wurden wir zu passiv", analysierte Trainer Argirios Giannikis bei "MagentaSport", der bis dahin ein "sehr gutes Auswärtsspiel" seiner Mannschaft sah. Binnen sechs Minuten gab Saarbrücken die Partie wieder aus der Hand (58. / 64.) und kassierte in der Schlussphase gar noch das 2:4 (84.).


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Sowohl Giannikis als auch Niko Bretschneider sprachen anschließend von "zu einfachen Gegentoren, wo wir den Ball nicht klären oder wo wir ausrutschen". Man habe gesehen, warum Duisburg die beste Heimmannschaft der Liga sei, betonte Saarbrückens Coach. "Weil sie eine mentale Stärke haben, sich nicht unterkriegen zu lassen. Genau diese mentale Stärke hätten wir gebraucht, um nach dem 2:1 mutig und aktiv zu bleiben. Das haben wir aber nicht gemacht."

"Niederlage wird uns nicht umhauen"

Trotz der ersten Pleite im fünften Spiel unter Giannikis bleibt es aber bei einem komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze, da sowohl Aue als auch Ulm am Samstag verloren haben. "Die Niederlage wird uns nicht umhauen", meinte der Deutsch-Grieche. "Die Tendenz ist positiv, und bis zum 2:1 hier so aufzutreten, ist natürlich gut." Entsprechend könne er der Mannschaft auch "keinen großen Vorwurf" machen. "Weil die Sachen, die wir uns erarbeiten müssen, durch die Vorgeschichte auch nicht spurlos an die Mannschaft vorbeigegangen sind."

Es gelte nun, bei einer Führung mutiger und aktiver zu bleiben. Die nächste Chance dazu gibt es am nächsten Samstag zuhause gegen Jahn Regensburg – allerdings ohne den gelb-gesperrten Tim Civeja. Am Mittwoch muss der FCS zunächst aber noch im Landespokal bei Sechstligist SpVgg Quierschied ran. Mit einem Sieg wären die Saarländer für das Viertelfinale qualifiziert – und würden damit weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Liga-Aufgaben sammeln.

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