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·17. Februar 2026
Zu teuer? Bayern winken angeblich bei Offensiv-Star ab

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·17. Februar 2026

Der FC Bayern bewertet aktuell seine Optionen für die kommende Transferphase sehr genau. Vor allem ein mögliches Offensivthema sorgt dabei intern für klare Prioritäten.
Im Sommer könnte ein weiterer Angreifer zum großen Thema auf dem internationalen Markt werden. Laut BILD-Fußballchef Christian Falk fordert RB Leipzig jedoch eine Ablösesumme von rund 100 Millionen Euro für Yan Diomande – ein Betrag, den der FC Bayern nicht zu zahlen bereit ist. Zusätzlich besteht nach der Verpflichtung von Luis Díaz auf der linken Seite kein akuter Bedarf.
Trotz dieser hohen Summe rechnen mehrere Premier-League-Klubs mit einem offenen Rennen. Manchester City, Manchester United und der FC Liverpool beschäftigen sich laut Falk intensiv mit dem 19-Jährigen und beobachten seine Entwicklung genau.
Der FC Bayern hat sich nach Informationen von Sacha Tavolieri trotz der horrenden Ablöseforderung zuletzt intensiv mit einem möglichen Transfer des Offensivspielers beschäftigt und dabei bereits erste Sondierungsgespräche geführt. Im Hintergrund sorgt jedoch eine spezielle Vereinbarung aus der Vergangenheit für weitere erhebliche Unsicherheit. Diese soll Diomande daran hindern, Wechselgespräche über seine aktuellen Berater zu führen, was potenzielle Interessenten juristisch angreifbar machen könnte.

Foto: IMAGO
Besonders heikel ist ein weiterer Passus, wonach der 19-Jährige bei einem Verstoß seine Bildrechte bis Januar 2031 an die frühere Agentur Maxidel abtreten müsste. Deren Wert wird auf mehr als sieben Millionen Euro geschätzt. Tavolieri machte deutlich, dass unter solchen Rahmenbedingungen „kein seriöser Klub das Risiko eingehen, einen Transfer abzuschließen, bevor die rechtliche Situation vollständig geklärt ist“.
Auch das sportliche Abschneiden von Leipzig könnte bei Diomandes Zukunft den Ausschlag geben. Laut der Sport BILD hängt die Transferstrategie maßgeblich davon ab, ob die Qualifikation für die Champions League gelingt. Sollte dieses Ziel verfehlt werden, müsste der Klub erhebliche Einnahmen generieren, wobei Diomande zu den möglichen Verkaufskandidaten zählt.
Intern haben die Münchner dem Vernehmen nach eine klare Preisgrenze gezogen. Ablösesummen deutlich über 60 Millionen Euro kommen nicht infrage, insbesondere nicht vor dem Hintergrund einer juristisch unklaren Vertragssituation. Damit erscheint ein Wechsel zum Rekordmeister derzeit wenig realistisch, sollte Leipzig seine Forderungen nicht massiv runterschrauben.


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