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·1. März 2026

Zu viel Chancenwucher: Duisburg spielt nur 1:1 gegen Havelse

Artikelbild:Zu viel Chancenwucher: Duisburg spielt nur 1:1 gegen Havelse

Im Duell mit dem TSV Havelse ist der MSV Duisburg am Sonntagnachmittag nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Dabei hatten die Zebras etliche Chancen, vergaben aber fast alle und verpassten es damit, mit dem Spitzenduo gleichzuziehen.

Glückliche Führung für Havelse

MSV-Trainer Dietmar Hirsch veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:1 gegen Schweinfurt nur auf einer Position: Und zwar begann Bitter für Jessen. Auf der anderen Seite nahm Havelse-Coach Ferchichi gleich vier Änderungen nach dem 2:3 in Ingolstadt vor: Sommer, Aytun, Rexhepi und Paldino erhielten den Vorzug vor Polster, Ilic, Oltrogge und Boujellab.


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Es ging gleich rasant los, weil der MSV in den ersten Minuten zwei große Chancen verbuchte: Nach einem cleveren Zuspiel von Sussek kam Noß in eine aussichtsreiche Abschlussposition. Aber der Offensivakteur legte den Schlenzer am Kasten vorbei (1.). Kurz darauf landete eine Ecke bei Sussek, dessen strammer Schuss aber das Tor verfehlte (3.). Die Duisburger drückten von Beginn an vehement auf den Führungstreffer. Mittelstürmer Lobinger scheiterte an Keeper Opitz (7.). Aber nachfolgend rächte sich dieser krasse Chancenwucher, weil der TSV Havelse zuschlug.

Und das nach einem Konter: Paldino legte für Müller ab, der freie Wiese vor sich hatte und daraufhin Rexhepi mit ins Spiel brachte. Der wiederum blieb vor Braune eiskalt und vollstreckte zum schmeichelhaften 1:0 (20.). Die direkte Antwort hätte Lobinger haben können. Der Angreifer wurde von Noß freigespielt, musste nur noch in den verwaisten Kasten einschieben. Allerdings fehlte es dem Abschluss an Power, sodass Sommer auf der Linie noch klären konnte (22.). Die letzte Chance einer unterhaltsamen ersten Halbzeit gehörte Havelse. Nach einer Eckball-Variante versuchte es Torschütze Rexhepi mit einem Schlenzer, den Braune aber parieren konnte (35.).

Duisburg schlägt zurück

Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Duisburger Chancenwucher fort. Nach einer Hereingabe von Noß machte Lobinger den Ball fest, drehte sich und schoss daraufhin knapp am Pfosten vorbei (48.). Anders als im ersten Durchgang mangelte es bei den Gästen an der nötigen Intensität in den Zweikämpfen. So behielten die Hausherren die Oberhand, aber machten den Ausgleich einfach nicht. Diesmal setzte Kother den Ball aus elf Metern drüber (58.).

Doch dann fiel er doch noch. Eine Freistoß-Flanke von Sussek erreichte Fleckstein, der am zweiten Pfosten blank stand und einköpfen konnte (66.). Der MSV blieb auf dem Gaspedal und drückte auf die Führung. Diesmal schlug Krüger eine Flanke, die Lobinger jedoch hauchzart verpasste (81.). Nur wenige Minuten später kam Krüger nach einer Symalla-Flanke an den Ball, erneut rettete Sommer vor der Linie (87.). In der Nachspielzeit bestimmte auch der MSV das Spielgeschehen, konnte aber nicht mehr den Siegtreffer nachlegen.

Damit verpassten es die Zebras, mit dem Spitzenduo aus Osnabrück und Cottbus gleichziehen. Entsprechend bleibt der MSV an dritter Stelle der Tabelle – bei zwei Punkten Vorsprung auf den Vierten aus Verl. Am kommenden Spieltag unter der Woche gastiert Duisburg in Ingolstadt, Havelse empfängt Hansa Rostock.

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