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·14. Februar 2026
Zu viele Egos? Heftiger Streit zwischen Dembélé und Luis Enrique

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·14. Februar 2026

Ein Spaziergang ist die aktuelle Saison in der Ligue 1 für Paris Saint-Germain nicht. Mit dem RC Lens hat sich eine Überraschungsmannschaft angeschickt, den Serienmeister zu besiegen. Und sollten die Rot-Gelben am Samstagabend gegen Aufsteiger Paris FC gewinnen, würden sie erneut die Tabellenführung übernehmen.
Dass es überhaupt dazu kommen kann, dafür sorgte PSG am Freitag höchstselbst. Mit 1:3 verlor der amtierende Champions-League-Sieger gegen Stade Rennes, die zuvor drei Niederlagen am Stück kassiert hatten. Es war die erste Niederlage in der Liga seit November für den Nobelklub.
"Wir müssen für den Verein spielen, bevor wir für uns selbst spielen."- Ousmane Dembélé
Diese Tatsache sorgte bei Ousmane Dembélé nach dem Spiel für ordentlich Frust. Der Weltfußballer, der an alter Wirkunsstätte das zwischenzeitliche 1:2 erzielte, ging mit seinen Teamkollegen hart ins Gericht.
"Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen. Wir müssen mehr Einsatz zeigen, wir müssen für Paris Saint-Germain spielen, denn wenn wir alleine auf dem Platz spielen, wird es nicht funktionieren" erklärte der 28-Jährige.
Einmal in Fahrt, war Dembélé nicht mehr zu bremsen: "Wir werden nicht die Titel gewinnen, die wir uns wünschen. Letztes Jahr haben wir zuerst an den Verein gedacht und dann an uns selbst. Ich denke, dass wir das vor allem in diesen Spielen wiederfinden müssen, wir sind in der zweiten Saisonhälfte. PSG muss an erster Stelle stehen, nicht die Einzelnen. Wir müssen für den Verein spielen, bevor wir für uns selbst spielen."
"Die Aussagen der Spieler nach dem Spiel haben keinerlei Wert. Überhaupt keinen. Die der Trainer auch nicht, aber die der Spieler schon gar nicht."- Luis Enrique
Gibt es bei PSG also ein "Ego-Problem" und ein "Feuer in der Mannschaft", wie es die L'Equipe ausdrückte? Trainer Luis Enrique will davon nichts wissen – und verweist die Vorwürfe Dembélés ins Reich der Fabeln.
"Die Aussagen der Spieler nach dem Spiel haben keinerlei Wert. Überhaupt keinen. Die der Trainer auch nicht, aber die der Spieler schon gar nicht", erklärte er deutlich und ergänzte: "Ich werde niemals zulassen, dass sich ein Spieler über den Verein stellt. Das ist klar. Der Verantwortliche für die Mannschaft bin ich."
Der Clinch zwischen dem Coach und seinem Superstar kommt für PSG zur absoluten Unzeit. Am Dienstag steht nämlich das wichtige Playoff-Hinspiel in der Königsklasse gegen die AS Monaco an.
Und auch in der Liga darf sich Paris keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Ansonsten könnte es tatsächlich passieren, dass das Star-Ensemble am Ende der Saison komplett ohne Titel darsteht.
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