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·11. März 2026
„Zwischendurch Kaffee trinken“: Matthäus kritisiert VAR in der Bundesliga

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·11. März 2026

Der VAR sorgt immer mehr für Diskussionen. Viele sind sich einig, dass das Kernproblem nicht das technische Hilfsmittel selbst ist, sondern die Umsetzung. Immer wieder wird eingegriffen, obwohl kein klarer Fehler vorliegt.
Und manchmal wird trotz Ansicht der Bilder die falsche Entscheidung getroffen. Das erzürnt Spieler, Trainer und Verantwortliche. Und selbst einige Experten sind der Meinung, dass man sich aktuell in eine ganz falsche Richtung bewegt.
Auch Lothar Matthäus ist dieser Meinung. „Ich habe das Gefühl, dass es In anderen Ländern, in der Champions League oder bei der Klub-WM, besser funktioniert als bei uns“, schreibt er in seiner Kolumne bei Sky.
Auch er ist bekannterweise ein Freund des VAR, aber kritisiert vor allem die Art und Weise, wie er in den Stadien hierzulande umgesetzt wird. „Die internationalen Spezialisten haben auch nur zwei Augen, aber es braucht den Mut, etwas anzuzeigen. Man sollte keine Angst haben, wenn man im Keller sitzt. Der Keller entscheidet am Ende nicht, sondern immer noch der Schiedsrichter auf dem Platz“, so Matthäus weiter.

Foto: Getty Images
Zuletzt hatten viele Spieler ihren Unmut geäußert. Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg sprach sich sogar für eine komplette Abschaffung des VAR aus.
Für Matthäus sind vor allen Dingen die Abläufe fragwürdig: „Ich frage mich auch, was die Leute im Keller manchmal machen. Sitzen sie die ganze Zeit vor den Monitoren und prüfen jede einzelne Szene? Ab und zu hat man das Gefühl, die gehen zwischendurch mal einen Kaffee trinken. Bei so einer Szene wie der in Köln muss man noch genauer draufschauen, wenn man nicht erkannt hat, was alle anderen, die die Bilder gesehen haben, erkannt haben. Vielleicht hat sich Benjamin Cortus im Keller die Szene nicht aus allen Perspektiven angesehen, ich weiß es nicht.“
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