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·22. Juli 2026
Zukunft weiter offen: Salah-Transfer gerät ins Stocken

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·22. Juli 2026

Wo spielt Mohamed Salah in der kommenden Saison? Diese Frage ist weiterhin ungeklärt. Während Besiktas Istanbul intensiv um den Superstar wirbt, sorgen nun öffentliche Vorwürfe des Vereinspräsidenten gegen Salahs Berater für neuen Zündstoff im Transferpoker.
Nach neun erfolgreichen Jahren beim FC Liverpool ist Mohamed Salah ablösefrei auf Vereinssuche. Als heißester Kandidat galt zuletzt Besiktas. Ein schneller Abschluss scheint aktuellen Fußball-News zufolge jedoch in weite Ferne gerückt.
Grund dafür sollen laut dem türkischen Klub vor allem finanzielle Forderungen der Spielerseite sein.
Besiktas-Präsident Serdal Adali machte seinem Ärger in mehreren Interviews Luft. Gegenüber der Zeitung Yeni Safak erklärte der Funktionär: „Die Verhandlungen laufen noch. Wir lieben Salah sehr und sind uns mit dem Spieler in allem einig. Aber jeder sollte wissen, dass unsere Priorität die Interessen von Besiktas sind.“
Noch deutlicher wurde Adali mit Blick auf Salahs Berater Ramy Abbas. Gegenüber WinWin sagte der Klubchef: „Mohamed Salah hat seine Zustimmung zu diesem Transfer gegeben, und sein Agent hat zunächst positiv reagiert. Salah sprach sowohl mit unserem technischen Direktor als auch mit unserem Sportdirektor und gab danach seine Zustimmung. Sobald in den Medien stand, dass der Transfer abgeschlossen sei, hat der Agent die finanziellen Forderungen in die Höhe getrieben.“
Besonders die geforderte Provision sorgt demnach für Unverständnis. „Der Agent hat seine Provision auf astronomische Zahlen angehoben – auf etwa 35 Prozent. Eine solche Provision können wir unter keinen Umständen akzeptieren. Und wir glauben nicht, dass Salah selbst von diesen Zahlen weiß“, kritisierte Adali.
Ramy Abbas selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Stattdessen veröffentlichte der Berater auf Social Media eine kryptische Botschaft: „Wir wissen noch immer nicht, wo Mohamed nächste Saison spielen wird – aber wir werden es vielleicht sehr bald erfahren.“
Kurze Zeit später legte er nach und schrieb: „Es ist nicht unsere Art, mit Vereinen zu verhandeln, für die Mohamed nicht spielen möchte – nur um Aufsehen zu erregen.“
Salah wird seit Monaten mit einem Wechsel in die Saudi Pro League in Verbindung gebracht. Zuletzt schien allerdings ein Transfer zu Besiktas die wahrscheinlichste Option zu sein. Ob die öffentliche Auseinandersetzung den Deal nun gefährdet oder lediglich Teil der Verhandlungstaktik ist, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen. Fest steht: Die Zukunft des ägyptischen Superstars bleibt eines der spannendsten Themen auf dem internationalen Transfermarkt.







































