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·6. März 2026

Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

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Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

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Simon Bartsch

6 März, 2026

Gegen den BVB will der FC für die große Überraschung des Spieltags sorgen. Viel spricht aber nicht für den 1. FC Köln: Die Hoffnung ruht auf den Rückkehrern Alessio Castro-Montes und Linton Maina.

Zum Jahresauftakt waren sie die großen Gewinner, glänzten als Torschützen und Vorbereitet. Doch dann fielen Alessio Castro-Montes und Linton Maina verletzt aus. Am Samstag kehren sie gegen den BVB zurück.

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Jubel des 1. FC Köln nach dem Treffer von Linton Maina

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Vor dem Duell gegen den BVB verbreitete FC-Coach Lukas Kwasniok ungewohnt deutlich seinen puren Optimismus. Der Trainer der Geißböcke hatte schon am vergangenen Freitag erklärt, er wolle den Negativtrend der Topspiele nun brechen. Sechs Spiele am Samstagabend, sechs Niederlagen lautet die bittere Bilanz. Am Donnerstag folgte dann eine „Vision“, die seine Spieler verfolgen würden. Der FC solle die erste Mannschaft der Liga sein, die – mal abgesehen von den Bayern – dem BVB eine Niederlage zufügen würde. Eine mutige Aussage. Denn die Dortmunder kassierten erst jüngst zwei bittere Pleiten, die sie um die Chance auf zwei Titel brachten. Die Mannschaft von Niko Kovac wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viel Wiedergutmachung betreiben wollen. Ein kriselndes Team wie der FC könnte dann wiederum genau der richtige Gegner sein.

„Den nächsten Step machen“

Tatsächlich spricht dieser Tage nicht viel für den FC. Dortmund spielt beispielsweise eine starke Saison, während sich die Kölner mit doch hohem Tempo auf die Abstiegsplätze zu bewegen. Die Samstagabende waren zuletzt ebenfalls nicht die Punktelieferanten der Kölner. Und alleine die individuelle Qualität im Kader der Westfalen spricht schon Bände. Immerhin feierten die Kölner in den jüngsten Heimspielen gegen den BVB auch die ein oder andere Überraschung. Deutlich mehr Hoffnung machen den Kölnern aber zwei Personalien. Denn mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina kehren gleich zwei Spieler wieder in den Kader zurück, die zuletzt schmerzlich vermisst wurden. Beide Akteure erlebten einen besonders starken Jahresauftakt, nachdem sie noch in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

Jetzt, mit der Rückkehr der beiden Akteure, könne man in Sachen Stabilität „den nächsten Step“ machen, erklärte der Kölner Coach. Dabei wird zunächst nur Castro-Montes von Beginn an auflaufen. Der Schienenspieler bekam eine Startelf-Garantie, die nicht so wirklich überraschend kam. Denn gerade auf der rechten Seite hat der FC zuletzt personell seine Probleme. Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fehlen bekanntlich. Da zuletzt „Monti“ eben auch noch nicht fit war, musste Lukas Kwasniok wieder puzzeln. Und das für den Trainer passende Teilchen hieß Jakub Kaminski. Nun aber gab der Coach zu, dass er den Polen lieber auf einer anderen Position sehen würde – eine Kette weiter vorne. Durch die Rückkehr von Castro-Montes kommen wenn man so will eigentlich zwei personelle Verstärkungen zurück.

Kaminski nicht immer im Flow

„Wir wollen mit Monti die Position auf der rechten Schiene geschlossen haben“, sagte der Coach. Kaminski wird dementsprechend wieder in der Offensivreihe agieren. „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist“, erklärte Kwasniok. „Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“ Mit sieben Torbeteiligungen ist der 22-Jährige noch immer einer der Topscorer der Geißböcke. Da würde auch Linton Maina gerne wieder hin. Und der Jahresauftakt war vielversprechend. In den vier Spielen vor seinem Rippenbruch erzielte der gebürtige Berliner zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.


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