Borussia Dortmund
·2. April 2026
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AusgangslageVor der Länderspielpause drehte der BVB zu Hause einen 0:2-Rückstand gegen den HSV noch in einen 3:2-Sieg um. Es waren bereits der 18. Saisonsieg und die Punkte 59 bis 61. Mehr Zähler hatte zu diesem Zeitpunkt einer Saison nur ein Tabellenzweiter: Der BVB in der Saison 2015/16 (64). „Wir müssen über 90 Minuten das zeigen, was wir gegen den HSV in der zweiten Halbzeit gezeigt haben. Das wird von Wichtigkeit sein, denn sollten wir das nicht schaffen, wird es sicherlich sehr viel schwieriger werden, dort etwas zu holen“, sagt BVB-Trainer Niko Kovac vor der Reise nach Stuttgart. „Wir wollen das Spiel gewinnen. Zweiter gegen Dritter – das ist ein interessantes Spiel und das wollen wir natürlich für uns entscheiden.“
Personal„Alle sind so weit gesund“, sagt Kovac über die zuletzt einsatzfähigen Spieler. Ein Teil des Kaders ist in Dortmund geblieben, der andere Teil war auf Länderspielreise – und das erfolgreich. „Die Türken und die Schweden haben sich für die WM qualifiziert. Das ist immer schön für unsere Spieler. Das ist Motivation, das ist Freude, das ist ein Ziel, das sie vor Augen haben. Deswegen freuen wir uns für die Länder, aber auch natürlich für unsere Spieler.“
Filippo Mane hat Teile des Mannschaftstrainings absolviert, ist aber noch nicht wieder voll integriert. Kapitän Emre Can (Kreuzbandriss) fällt ebenso aus wie Felix Nmecha, der sich im Spiel gegen Hamburg eine Außenbandverletzung im Knie zugezogen hat. Kovac zeigt mehrere Optionen auf, den Stammspieler zu ersetzen. „Wir haben mit Jule einen Spieler, der ihn ersetzen kann. Wir haben mit Carney jemanden. Wir haben die eine oder andere Möglichkeit“, so Kovac über Julian Brandt und Carney Chukwuemeka, der sein Länderspieldebüt für Österreich gegeben und direkt ein Tor erzielt hat: „Er ist sicherlich höchst motiviert und fürs Wochenende vorbereitet. Die Entscheidung will ich aber nicht heute treffen, sondern erst am Samstag.“
GegnerEbenso wie der BVB hat auch der VfB seine Punkteausbeute der kompletten vergangenen Spielzeit (50) bereits übertroffen: Bislang haben die Stuttgarter 53 Zähler gesammelt. Durch den 5:2-Auswärtssieg in Augsburg kletterten die Schwaben erstmals seit dem 8. Spieltag wieder auf Rang drei. Toptorjäger ist Deniz Undav, der mit 18 Treffern seinen persönlichen Saisonrekord in der Bundesliga bereits eingestellt hat. Der Angreifer traf zuletzt in sechs Spielen in Serie. „Wir können uns an das Hinspiel erinnern, da hat er drei Tore geschossen. Von daher wissen wir um seine Qualitäten. Und die wollen wir am Wochenende nicht sehen“, erinnert sich Kovac an das 3:3-Unentschieden im Heimspiel im vergangenen November.
Dortmunds Trainer will aber nicht nur Deniz Undav hervorheben: „Es ist eine sehr ernstzunehmende Mannschaft, die über die letzten Jahre gut zusammengewachsen ist. Sie haben dort kontinuierlich aufbauen können, und das ist kein Zufall. Das bedeutet für uns, dass wir uns wirklich strecken müssen.“
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