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·9. Mai 2026
Zurück bei den Eisernen: Ex-Hansa-Coach Jens Härtel übernimmt Unions U19

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Jens Härtel hat nach seinem Aus beim FC Erzgebirge Aue eine neue Herausforderung gefunden und kehrt zu einem alten Bekannten zurück. Ab Juli wird der 56-Jährige die U19 des 1. FC Union Berlin übernehmen und damit in den Nachwuchsbereich eines Bundesligisten einsteigen. Für Härtel ist es eine Rückkehr an die Alte Försterei, wo er bereits als Spieler aktiv war.
Neuer Job nach schwierigem Kapitel in Aue
Beim FC Erzgebirge Aue verlief Härtels jüngstes Engagement alles andere als glücklich. Mit dem Klub steckte er tief im Drittligakeller, die erhoffte Wende blieb aus, und im Januar wurde er beim späteren Absteiger freigestellt. Seitdem war der frühere Aufstiegstrainer des FC Hansa Rostock ohne Verein. Nun schlägt er ein neues Kapitel auf – weg vom direkten Profidruck, hin zur Entwicklung von Talenten im höchsten A-Junioren-Bereich.
Dass Union ihm diese Aufgabe anvertraut, hat auch mit seiner Vergangenheit zu tun. Härtel trug in den 1990er-Jahren selbst das Trikot der Eisernen und kennt Verein, Umfeld und Mentalität aus eigener Erfahrung. Als Coach bringt er zudem reichlich Profiliga-Erfahrung aus Magdeburg, Rostock und Aue mit, inklusive eines Zweitliga-Aufstiegs mit Hansa.
Bei Union übernimmt Härtel die U19 von Daniel Schulz, der das Team aktuell interimsweise betreut, seit Nachwuchstrainerin Marie-Louise Eta zur Bundesliga-Mannschaft hochgezogen wurde. Eta soll zur kommenden Saison die erste Frauenmannschaft übernehmen, während Härtel die Verantwortung für die älteste Junioren-Altersklasse der Männer erhält.
In seiner neuen Funktion soll er die U19-Spieler sowohl individuell als auch im Kollektiv weiterentwickeln und sie auf den Übergang in den Profi- oder Regionalliga-Bereich vorbereiten. Für Union ist die Verpflichtung eines erfahrenen Profitrainern ein klares Signal, den eigenen Nachwuchsbereich weiter zu professionalisieren. Für Härtel bietet sich die Chance, seine Erfahrung in einem ruhigeren, aber anspruchsvollen Umfeld einzubringen – mit der Perspektive, junge Spieler an den Bundesliga-Kader heranzuführen.
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