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·3. Mai 2026
Drei Zweien, aber auch viel Durchschnitt – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Union Berlin

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Simon Bartsch
3 Mai, 2026
Auch, wenn der FC zwei Punkte liegengelassen hat, die Situation ist nach wie vor eine gute. Je nach Ausgang der Spiele der Konkurrenz kann der Rest der Saison entspannter angegangen werden. Dennoch sorgte das Remis für eine enttäuschte Stimmung.
Tom Krauß im Zweikampf (Maja Hitij/Getty Images))
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Zunächst ohne Arbeit, brachte dann mit einem haarsträubenden Fehler Burke und der Kemlein ins Spiel. Die Unaufmerksamkeit blieb mit Glück ohne Folgen. War bei den Gegentoren machtlos.

Hatte einen schweren Stand auf der linken Abwehrseite, vor allem gegen den agilen Schäfer. Einmal mehr nicht immer sicher am Ball.

Wieder ein sehr routinierter Auftritt des Türken, der sich mit Nachdruck festspielt. Gewann starke 75 Prozent seiner Zweikämpfe und überzeugte auch im Spielaufbau.

Bekam früh gleich zwei Mal die Körperhärte von Ansah brutal zu spüren. Holte sich das Selbstvertrauen aber schnell zurück. Kam alleine in den ersten zehn Minuten auf 20 Pässe, die alle ankamen. Am Ende wurden es gute 50. Im Spielaufbau beeindruckend souverän und auch in den Luftzweikämpfen gut.

Erst unauffällig, stand dann gleich mehrfach gegen Rothe bei Flanken unglücklich. Fing noch vor dem Seitenwechsel einen Konter in höchster Not ab. Einmal mehr eine insgesamt solide Leistung – nicht mehr und nicht weniger.

Stopfte viele Lücken und gewann im Schnitt drei von vier Zweikämpfen. Holte sich mit einem Stempel die zehnte Gelbe Karte ab und fehlt beim letzten Heimspiel der Geißböcke, vielleicht dem letzten Auftritt in Köln.

Spielte für den gesperrten Johannesson. Führte die meisten Kölner Zweikämpfe, von denen er die meisten auch gewann. War gewohnt leidenschaftlich und willensstark, ohne das Spiel zu leiten.

War über den Pass von Waldschmidt in der Anfangsphase noch überrascht. Dann richtig auf Zack, als er El Mala vor der Führung wegschickte und diese selbst einleitete. Hätte vor der Halbzeit erhöhen können, doch Klaus rettete stark, hätte nach der Halbzeit erhöhen können, kam einen Schritt zu spät. Erstaunlich früh vom Platz.

Begann zum ersten Mal seit mehr als zwei Monaten in der Startelf. Seine erste Aktion – ein langer Ball auf Kaminski – ging in Richtung Traumpass. Dann mit einem cleveren Assist vor der Kölner Führung. Auch sein zweiter Traumball auf Kaminski fand kein glückliches Ende. Extrem laufstark, viele Ballkontakte. Gutes Spiel.

Fand lange gar nicht statt. Sein elfter Ballkontakt war dann schon ein besonders schöner zur Kölner Führung, der zehnte hatte den Treffer mit einem tollen langen Ball auf (eigentlich den im Abseits stehenden El Mala) Kaminski eingeleitet. Arbeitete stark in der Defensive, setzte aber auch weiterhin wenig im Angriff um.

Ließ seine Qualität das erste Mal nach 20 Minuten aufblitzen, als er von der linken Seite in die Box zog, den Ball aber über das Tor jagte. Legte Kaminski gleich zwei große Chancen auf, die dieser vergab. Spielte Lunds Vorarbeit trocken ins lange Ecke. Ging nach 70 Minuten vom Platz.

Kam nach einer guten Stunde. Technisch wirklich eine Augenweide, stark am Ball.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


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