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·2. Oktober 2026
Zusammenspiel mit Bayern-Star: Wirtz: „Hat sehr viel Spaß gemacht“

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Florian Wirtz zählte beim 2:0 gegen Serbien zu den stärksten deutschen Nationalspielern. Besonders das Zusammenspiel mit seinem Nebenmann funktionierte.
Der Liverpool-Star bildete gemeinsam mit Bayern-Talent Tom Bischof die Doppel-Acht vor Sechser Aleksandar Pavlovic. Beim 1:0 staubte Bischof nach einem Wirtz-Abschluss ab, das zweite Tor erzielte der frühere Leverkusener selbst. Nach dem ersten Sieg im dritten Spiel unter Jürgen Klopp blickte der 23-Jährige zufrieden zurück.
„Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihm zusammenzuspielen“, sagte Wirtz über Bischof und attestierte seinem Nebenmann eine sehr gute Leistung: „Er bewegt sich sehr clever in den Räumen, ist sehr gut am Ball. Einfach gut.“ Auch Bischof fand offenbar Gefallen am Zusammenspiel mit Wirtz. „Er ist ein brutaler Fußballer, den ich jetzt zum zweiten Mal live, wenn ich mit auf dem Platz gestanden habe, erleben durfte. Der versteht den Fußball, hat so viel Ahnung und wenn der seine Leistung auf den Platz bringt, hilft er uns extrem“, schwärmte der Bayern-Youngster.
Für Wirtz war der starke Auftritt in München besonders wichtig. In Liverpool läuft der Spielmacher seiner Form weiterhin hinterher und muss sich auf der Insel regelmäßig harte Kritik gefallen lassen. Auch gegen Griechenland hatte der Hochbegabte nach seiner Einwechslung einen enttäuschenden Auftritt hingelegt.
Gegen Serbien überzeugte Wirtz nun mit Spielwitz, Kreativität und Torgefahr. Im zweiten Durchgang durfte er nach der Auswechslung von Serge Gnabry sogar erstmals in der Nationalmannschaft die Kapitänsbinde tragen. „Ich glaube, dafür hat er extra trainiert“, scherzte Bischof nach der Partie.

Foto: IMAGO
Bundestrainer Klopp war nach dem Spiel dagegen bemüht, eine Debatte einzufangen, bevor sie entsteht. Nach dem starken Auftritt des Mittelfeldes aus Wirtz, Bischof und Pavlovic stellte er mit Blick auf Kapitän Joshua Kimmich klar: „Ich habe nicht das Gefühl, dass es nur in dieser Konstellation geht. Aber heute hat es in der Konstellation gut funktioniert.“ Kimmich saß wie geplant auf der Tribüne und wird erst im November wieder für die Nationalmannschaft auflaufen.







































