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·7. August 2026
Zusatztribünen noch nicht genehmigt: Havelse muss umziehen

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Eigentlich wollte der TSV Havelse seine Heimspiele auch nach dem Klassenerhalt am Grünen Tisch weiter im Eilenriedestadion in Hannover austragen. Doch mindestens für die Partie gegen den VfB Stuttgart II am Samstag muss der Klub in die Heinz von Heiden Arena umziehen.
Grund dafür sind nicht etwa Sicherheitsbestimmungen, wie es in der letzten Saison im Heimspiel gegen Hansa Rostock der Fall war, sondern die fehlende Genehmigung für die Zusatztribünen im Eilenriedestadion. Das berichtet die "Neue Presse". Die Tribünen waren nach dem sportlichen Abstieg zunächst ab- und nach dem verspäteten Klassenerhalt am Grünen Tisch dann wieder aufgebaut worden. Eine Genehmigung des Deutschen Fußball-Bundes liegt allerdings noch nicht vor. Und ohne die Zusatztribünen wird die für die 3. Liga erforderliche Mindestkapazität von 5.001 Plätzen nicht erreicht.
Zwar sollen die Unterlagen laut Geschäftsführer Björn Benke seit der vergangenen Woche beim Verband liegen, konnten aber offenbar noch nicht abschließend gesichtet werden. Womöglich auch deswegen, weil die Tribünen zunächst vor Ort begutachtet werden müssen. Nach Benkes Ansicht sei das nicht nötig, Martin Kind, Aufsichtsratsvorsitzender von Hannover 96, meldet daran jedoch Zweifel an: "Wir haben gehört, dass die Zusatztribüne anders ist als die, die damals stand, und bisher nicht zugelassen ist."
Zumindest gegen Stuttgart II muss der TSV daher nun in die Heinz von Heiden Arena umziehen, die nach DFB-Angaben ohnehin als Heimspielstätte in den Zulassungsunterlagen gemeldet worden war. Jedenfalls habe der Klub seine Zulassung auf Basis der Heinz von Heiden Arena als Heimspielstätte erhalten. Erst kurzfristig hatte der TSV Havelse dem Verband zufolge einen Antrag auf Zulassung des Eilenriedestadions als weiteren Spielort eingereicht. Dieser Antrag ist jedoch aufgrund der fehlenden Genehmigung für die Zusatztribünen abgelehnt worden.
"Für eine Nutzung des Eilenriedestadions sind die vollständigen Anforderungen des Zulassungsverfahrens und damit neben den gesetzlichen auch zusätzliche verbandsrechtliche Vorgaben zur sicheren Nutzung im Sinne aller Zuschauer, Spieler und Offiziellen vollständig zu erfüllen", heißt es in einem DFB-Statement. Auch aus Sicht der TV-Produktion sei eine kurzfristige Verlegung nicht mehr möglich gewesen.
Ob noch weitere Partien betroffen sein werden, ist offen. "Über das Vorgehen der weiteren Heimspiele werden wir zeitnah informieren", teilte der TSV mit. Kind macht aber klar: "Wir wollten eigentlich, dass Havelse so selten wie möglich in der Heinz von Heiden Arena spielt, das erste Spiel zählt mit Sicherheit nicht dazu. Außerdem wäre die Miete dann noch mal höher. An uns soll es zum Schluss nicht scheitern." Der Ticketverkauf für die Partie läuft erst seit Freitagvormittag, nachdem bis zuletzt unklar war, wo gespielt wird.
Der DFB kündigt indes, den Wunsch des TSV Havelse, seine Heimspiele – je nach Sicherheitslage – perspektivisch im Eilenriedestadion auszutragen, "weiterhin konstruktiv" begleiten zu wollen. Man befinde sich "im engen Austausch mit dem Klub, um baldmöglich das Eilenriedestadion als weitere Spielstätte zu genehmigen". Ein konkretes Datum, wann das der Fall wird, nannte der Verband nicht.







































