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·15. April 2026
Zwei brisante Gründe: Coulibaly im Sommer günstiger als gedacht?

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·15. April 2026

Er ist in einer verkorksten Saison einer der wenigen Lichtblicke bei Werder Bremen: Karim Coulibaly. Der 18-Jährige ist, wenn er fit ist, absolut gesetzt und trotz seines jungen Alters bereits der unumstrittene Abwehrchef.
Umso bitterer für die Grün-Weißen war, dass Coulibaly seit Mitte Februar mit einem Muskelfaserriss ausfiel. Der 45-Minuten-Einsatz gegen den 1. FC Köln am letzten Wochenende war sein erster längerer Einsatz seit der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern Mitte Februar. Die Verletzung des 18-Jährigen ist für die Grün-Weißen dabei aus zwei Gründen bitter.
Zum einen natürlich, weil Coulibaly sportlich enorm wertvoll ist. Zum anderen aber auch aus finanzieller Sicht. Denn durch die Verletzungspause konnte der Innenverteidiger sich nicht weiter ins Schaufenster spielen. Dementsprechend konnte er auch sein Preisschild nicht nach oben schrauben.
Die längere Verletzungspause könnte deshalb die Ablöse für den 18-Jährigen ebenso beeinflussen wie Werders Ligazugehörigkeit in der neuen Saison. Sollten die Grün-Weißen noch absteigen, dürfte es sehr schwer werden, die aktuell geplante Ablöse von 45 Millionen Euro auch zu bekommen.
Sportvorstand Clemens Fritz bleibt dennoch entspannt. Gegenüber der Bild erklärte er: "Er hat in den letzten Wochen und Monaten sehr auf sich aufmerksam gemacht. Spieler, die in dem Alter in einer Top-5-Liga die Spielzeit haben wie Karim, gibt es in Europa nicht viele."
Das stimmt, weshalb das Interesse von europäischen Top-Klubs wie Real Madrid, Newcastle United, dem FC Chelsea oder Paris Saint-Germain auch nicht von Ungefähr kommt. Die Vereine halten sich angesichts der aktuellen Entwicklungen in Bremen jedoch zurück und warten lieber ab.
Für Werder wäre es also gleich doppelt wichtig, wenn Coulibaly im Saisonendspurt wieder zu Bestform aufläuft – schließlich könnte er so nicht nur helfen, die Grün-Weißen in der Bundesliga zu halten, sondern auch noch für einen großen Zahltag im Sommer sorgen.









































