Frühes-Tor.de
·13. August 2026
Zwei Pleiten gegen Schalke? Dafür würde Kobel sie hinnehmen

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Bild: Pau Barrena/Getty Images
Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 ist zurück. Gregor Kobel freut sich auf die Duelle mit dem Erzrivalen – würde für die deutsche Meisterschaft allerdings sogar zwei Niederlagen gegen die Königsblauen hinnehmen.
Nach dem Schalker Wiederaufstieg treffen die beiden Revierklubs erstmals seit 2023 wieder in der Bundesliga aufeinander. Für Kobel gehört dieses Duell fest zum deutschen Oberhaus.
Der Schweizer bezeichnete die Rückkehr des Derbys im Gespräch mit Sky als Gewinn für Spieler, Fans und die gesamte Liga. Solche Rivalitäten würden den besonderen Reiz des Fußballs ausmachen.
Anschließend wurde Kobel vor eine schwierige Wahl gestellt: Würde er lieber beide Derbys verlieren und mit dem BVB Meister werden oder zweimal gegen Schalke gewinnen und den Titel verpassen? Der Torhüter entschied sich ohne größere Umschweife für die Meisterschaft. Trotz aller Bedeutung des Revierderbys stehe der Titelgewinn für ihn noch einmal darüber.
Grundsätzlich formulierte Kobel die Dortmunder Ambitionen offensiv. Jeder Fußballer trete an, um sämtliche Trainings- und Pflichtspiele zu gewinnen. Der BVB wolle daher nicht nur einen bestimmten Tabellenplatz erreichen, sondern in allen Wettbewerben seine Chancen nutzen.
Als Grundlage für eine erfolgreiche Saison sieht der 28-Jährige erneut die Defensivarbeit. In diesem Bereich habe sich Dortmund im vergangenen Jahr stark präsentiert und der gesamten Mannschaft viel Sicherheit gegeben. Daran müsse das Team nun anknüpfen. Gleichzeitig zeigte sich Kobel von den jungen Spielern im Kader angetan. Besonders Neuzugang Konstantinos Karetsas bezeichnete er als „extrem geilen Kicker“. Dessen Traumtor beim Testspielsieg gegen den FC Arsenal habe bereits angedeutet, welche Fähigkeiten der 18-Jährige besitze.
Allerdings warnte der Torwart auch vor überzogenen Erwartungen. Beim BVB müssten die Spieler ihre Leistung im Rhythmus von drei Tagen bestätigen. Die erfahrenen Profis seien deshalb gefordert, den Talenten Sicherheit zu geben und ihre Entwicklung zu unterstützen.







































