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·15. Februar 2026
Zweithöchster 1860-Auswärtssieg der Drittliga-Historie: Die Kauczinski-Analyse im Video

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Die Anspannung war Markus Kauczinski (55) anfangs ins Gesicht geschrieben, schließlich reiste 1860 mit einem Rucksack von fünf sieglosen Spielen in Folge an: Doch je länger die Partie auf der NLZ-Anlage von Hannover 96 im Eilenriedestadion dauerte, desto lockerer wurde der Löwen-Trainer - erst recht, als das 5:0 beim Vorletzten TSV Havelse dann auch endgültig amtlich war. "Es hat ein bisschen Druck auf uns gelastet, ich bin zufrieden. Es war ein Kampfspiel mit dem Boden. Die Mannschaft hat das angenommen. Über den Kampf sind wir irgendwann auch ins Spiel gekommen. Vielleicht war es ein Tor zu hoch, weil Havelse hat bis zum Schluss gekämpft. Da ziehe ich den Hut vor. Aber am Ende war das auch verdient. Die Mannschaft hat einen guten Eindruck hinterlassen - und wir haben auch endlich den ersten Sieg in diesem Jahr geschafft", erklärte der Übungsleiter gegenüber db24.
63 Tage nach dem letzten Sieg, dem 2:1-Derby-Triumph in Ingolstadt, belohnte sich 1860 endlich wieder mit einem dreifachen Punktgewinn - und es war ein Erfolgserlebnis, das einen Platz in der Vereinschronik sicher hat, denn: Der Löwen-Dreier in Hannover war der zweithöchste Auswärtssieg der Klub-Historie auf Drittliga-Ebene. Höher gewann 1860 mit Michael Köllner nur am 24. April 2022 durch das 6:0 in Duisburg.
Dass die Löwen ein Schützenfest in Niedersachsen gefeiert haben und dadurch auch endlich wieder ein positives Torverhältnis aufweisen, freute Kauczinski: “Das war gut für uns. Es war ja nicht alles schlecht in den letzten Wochen. Dann wird alles zusammengeschmissen - und dann hast du eine Krise…” Und weiter: “Das war wichtig für die Köpfe. Man hat gesehen, man kann Tore schießen und gewinnen. Das war fürs Selbstbewusstsein für alle unglaublich wichtig.”
Dass die Löwen zurück in die Erfolgsspur kehrten, lag auch an Kauczinski selbst. Denn er gab seiner Mannschaft wieder eine bessere Struktur als zuletzt beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart II. Kauczinski switchte zur alten eingefahrenen Formation - und diese Maßnahme hatte Erfolg: Dreierkette mit dem Österreicher Raphael Schifferl, der an diesem Samstagnachmittag einer der Besten war - und dazu als Anker Philipp Maier neben Thore Jacobsen im zentralen Mittelfeld. Hinzu kam der agile Tim Danhof auf der rechten Außenbahn - und David Philipp als guter Volland-Ersatz. Veränderungen, die sich bewährt haben. “Die haben das gut gemacht, es war insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung”, lobt der Trainer: “Jeder hat an seinem Limit gekämpft.”
Die Kauczinski-Analyse nach dem 5:0 gegen Havelse im Video - klick Dich rein!









































