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·15 March 2026
1:3-Pleite gegen Ingolstadt: Nächster Rückschlag für Ulm

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Im späten Sonntagsspiel musste der SSV Ulm 1846 gegen den FC Ingolstadt den nächsten Rückschlag in Form einer 1:3-Niederlage hinnehmen. Die Spatzen zeigten zwar über weite Strecken eine beherzte Leistung, doch die Tore erzielten die gnadenlos effektiven Gäste aus Ingolstadt. Durch die neuerliche Niederlage bleibt Ulm auf Platz 18 – und hat nun schon neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Ingolstadt klettert auf Platz 11.
Im Vergleich zur schmerzhaften 2:3-Niederlage in Schweinfurt veränderte Ulm-Trainer Pavel Dotchev seine Startformation auf einer Position: Abwehrchef Seegert rotierte für Löder in die Startelf. Auf der Gegenseite nahm auch FCI-Trainerin Sabrina Wittmann einen Wechsel nach dem 1:2 gegen Verl vor. Anstelle des gelb-gesperrten Plath durfte Gül sein Startelfdebüt feiern.
Die erste große Chance der Partie bot sich in der 9. Minute den Gästen aus Ingolstadt. Kaygin chippte den Ball zu Costly, doch Ulm-Keeper Schmitt behielt im Eins-gegen-eins gegen den Top-Torschützen der Schanzer die Oberhand. Costlys zweiter Versuch per Fallrückzieher landete dann neben dem Tor (9.). Im direkten Gegenzug kam Dajaku zum Schuss, doch der Versuch des SSV-Angreifers zischte knapp am Tor vorbei (10.). Wenige Augenblicke später blockte FCI-Verteidiger Maljojoki einen Röser-Schuss im Fallen mit seinem Unterarm – Schiedsrichter Konrad Oldhafer verzichtete richtigerweise auf einen Elfmeterpfiff (12.).
Insgesamt waren die Spatzen zu Beginn des Spiels die aktivere Mannschaft. Die Dotchev-Elf spielte beherzt nach vorne. Den Führungstreffer erzielten aber nach knapp einer Stunde die Gäste aus Ingolstadt: Gül schickte Costly in die Tiefe, dessen Flanke fand Kügel in der Mitte, der gekonnt zum 1:0 einköpfte (28.). Die Ulmer Defensive gab bei diesem Gegentreffer keine gute Figur ab. In der Folge hatte der SSV sichtlich an diesem Rückschlag zu knabbern. Die Schanzer waren nun die gefälligere Mannschaft – und hätten ihre Führung kurz vor der Pause beinahe erhöht. Rosenlöcher bediente Costly, der aus aussichtsreicher Position zu zentral zielte und mit seinem Versuch an Schmitt scheiterte (43.). Es war die letzte nennenswerte Aktion im ersten Durchgang.
Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen, benötigten aber dennoch etwas Anlaufzeit, um im zweiten Durchgang auf Touren zu kommen. Pepic fasste sich schließlich in der 54. Minute aus der zweiten Reihe ein Herz, sein Abschluss wurde allerdings geblockt. Einige Zeigerumdrehungen später wurde Seegerts Versuch im Anschluss an eine Ecke ebenfalls abgeblockt (58.). El-Zeins Schuss fand kurz darauf den Weg zum Tor, doch FCI-Keeper Eisele war zur Stelle (59.). Insgesamt erhöhten die Gastgeber nun aber etwas die Schlagzahl und drängten Ingolstadt vermehrt in die eigene Hälfte.
Doch wie schon im ersten Durchgang schlug Ingolstadt mitten in der Ulmer Drangphase eiskalt zu: Nach einer Ecke von Besuschkow kam Maljojoki zum Kopfball – und versenkte diesen gekonnt im Tor (68.). Und damit nicht genug: Ein Ulmer verlängerte eine Ingolstädter Freistoßflanke in den Lauf von Costly, der aus Nahdistanz zum 3:0 für die Schanzer einschob (76.). Wenige Minuten später bekam Ulm die Chance, vom Elfmeterpunkt zu verkürzen, nachdem Schiedsrichter Oldhafer eine aus kurzer Distanz mit dem Arm geblockte Flanke als strafwürdig gewertet hatte. Dajaku nahm sich der Sache an und verkürzte auf 3:1 (82.).
SSV-Trainer Dotchev wechselte für die Schlussphase viel Offensivpower ein. An der neuerlichen Niederlage für Ulm sollte sich aber nichts mehr ändern. Die Spatzen sind nun seit sieben Spielen sieglos und liegen weiterhin auf Platz 18 – bei mittlerweile neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Ingolstadt gewinnt dagegen erstmals seit drei Spielen wieder und klettert dadurch auf Platz 11. Weiter geht es für den FCI am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Alemannia Aachen. Für Ulm steht ebenfalls am Samstag ein Auswärtsspiel in Cottbus an.
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