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·30 January 2026
Amoura überraschend nicht dabei: Wolfsburg trifft auf Köln

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Matchday | Der VfL Wolfsburg steht mit dem Rücken zur Wand. Vier Punkte aus den Spielen gegen die drei letztplatzierten Teams der Liga – das ist eine Ausbeute, die den eigenen Ansprüchen kaum gerecht wird. Statt sich Luft im Tabellenkeller zu verschaffen, ist die Abstiegszone für die Niedersachsen bedrohlich nahe gerückt. Entsprechend groß ist der Druck vor dem Freitagabendspiel beim 1. FC Köln (20.30 Uhr). Der Gegner liegt lediglich einen Zähler vor dem VfL – es ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel.
Nach dem ernüchternden 1:3 in Mainz, das nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern vor allem aufgrund der Leistung für Kopfschütteln sorgte, ist Wiedergutmachung angesagt. Trainer Daniel Bauer fand nach dieser Partie deutliche Worte und fordert nun eine klare Reaktion seiner Mannschaft. In Köln, so seine Überzeugung, werde man ein anderes Gesicht zeigen. Es gehe in der aktuellen Situation nicht um Schönheitspreise, sondern einzig und allein um Punkte – notfalls auch mit einem Sieg, der spielerisch wenig glänzt, aber enorm wichtig wäre.
Startelf: Grabara – Fischer, Vavro, Jenz, Gerhardt – Souza, Arnold – Eriksen, Majer, Wimmer – Pejcinovic
Bank: Müller, Koulierakis, Shiogai, Amoura, Daghim, Lindstrøm, Zehnter, Kumbedi, Svanberg, Hensel
Die Startelf für diese richtungsweisende Partie ist inzwischen bekannt. Im Tor steht Grabara, davor verteidigen Fischer, Vavro, Koulierakis und Gerhardt. Das zentrale Mittelfeld bilden Kapitän Arnold und Vinicius Souza, offensiv sollen Eriksen, Majer und Wimmer Akzente setzen. Im Sturm beginnt Pejcinovic. Im Vergleich zum Auftritt in Mainz setzt Bauer damit auf mehrere Veränderungen: Kilian Fischer, Maximilian Arnold und Lovro Majer rücken zurück in die Anfangsformation. Aaron Zehnter und Sael Kumbedi müssen zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Besonders auffällig ist jedoch ein Name, der komplett fehlt: Mohammed Amoura. Der Offensivspieler steht nicht einmal im Kader – eine Entscheidung mit Signalwirkung. Hintergrund soll eine disziplinarische Maßnahme des Trainers sein. Wie die WAZ berichtet, soll es im Training zu Unruhe gekommen sein, was Bauer nun mit Konsequenz beantwortet. In einer Phase, in der Geschlossenheit und Fokus gefragt sind, will der Coach offenbar keinerlei Abstriche bei der Haltung seiner Spieler machen.
Für zusätzliche Diskussionen sorgt die neu zusammengestellte Abwehr. Bereits im Training deutete sich an, dass Bauer die Defensive umbauen würde. Mit Yannick Gerhardt auf der linken und Kilian Fischer auf der rechten Außenbahn stehen zwei Akteure in der Startelf, die bei vielen Fans nicht unumstritten sind. Gerhardt ist kein klassischer Außenverteidiger, Fischer hatte zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen. Nach dem wackligen Auftritt in Mainz soll diese Formation nun für mehr Stabilität sorgen – ein Risiko, das in Köln entweder belohnt oder gnadenlos bestraft werden könnte.
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