Der 1. FC Köln, der VfL Wolfsburg und das Problem einer 1:0-Führung | OneFootball

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·30 January 2026

Der 1. FC Köln, der VfL Wolfsburg und das Problem einer 1:0-Führung

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Der 1. FC Köln, der VfL Wolfsburg und das Problem einer 1:0-Führung

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Simon Bartsch

30 Januar, 2026

Gegen den SC Freiburg ging der FC zum vierten Mal in dieser Saison in der Anfangsphase in Führung. Gewonnen haben die Kölner keins dieser Spiele. Und das ist nicht alles: Der 1. FC Köln und das Problem der 1:0-Führung.

Trotz Führung haben die Geißböcke schon zahlreiche Spiele aus der Hand gegeben. Genauso wie der VfL Wolfsburg. Vor allem nach frühen Treffern will es für den 1. FC Köln nicht so recht laufen.

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Luca Waldschmidt traf früh gegen den VfL Wolfsburg, am Ende gab es ein Remis (Foto: Stuart Franklin/GettyImages)

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Knapp anderthalb Minuten währte die Freude über die Führung der Geißböcke am vergangenen Sonntag. Linton Maina hatte mit einem beherzten Sololauf das Kölner 1:0 eingeleitet. Max Rosenfelder brachte den FC tatsächlich letztendlich in Front, als er die Kugel ins eigene Netz drosch. Gebracht hat der Treffer dem FC herzlich wenig. Denn eben anderthalb Minuten später lupfte Derry Scherhant die Kugel über Marvin Schwäbe zum Ausgleich ein. Kurz vor dem Seitenwechsel traf die Mannschaft von Julian Schuster dann den 2:1-Siegtreffer. Die Kölner gaben den Sieg also trotz des frühen 1:0 noch aus der Hand. Und das ist in dieser Spielzeit offensichtlich ein grundsätzliches Problem des FC. Denn Niederlagen oder Remis nach frühen Treffern gab es in dieser Spielzeit schon mehrere.

Vier mal früh in Führung, vier Mal nicht gewonnen

Vier Mal erzielten die Geißböcke in der Anfangsphase das 1:0. Gegen Frankfurt hieß es am Ende 3:4, gegen den VfB Stuttgart 1:2, in Wolfsburg 3:3 und eben gegen Freiburg 1:2. Damit nicht genug: Inklusive des Pokalspiels gegen die Bayern gingen die Kölner in dieser Spielzeit bereits sieben Mal 1:0 in Führung, ohne am Ende als Gewinner vom Platz zu gehen. Nach Führungen verloren die Kölner sogar vier Liga-Spiele. Das ist der Liga-Höchstwert, gemeinsam mit den Wölfen. Dem gegenüber stehen allerdings auch vier Dreier nachdem die Kölner das 1:0 erzielten, fünf nach genereller Führung. Die Wölfe verspielten sogar in der Liga sieben Mal eine Führung. Auch die Niedersachsen punkteten natürlich wenn sie in Front lagen, holten dann sogar einen Zähler mehr als der FC.

Im Schnitt gab es für den VfL genau 1,5 Zähler nach einer Führung. In dieser Statistik liegt Wolfsburg auf Rang 18, und damit zwei Plätze vor den Kölnern, die gerade einmal 1,55 Punkte holten. Heißt: Beide Teams wissen durchaus, in Führung zu gehen, allerdings haben die Clubs Schwierigkeiten, dann nachzulegen. „Wir haben in der Vergangenheit einfach selten zu Null gespielt, weil wir genau in diesen Momenten da die Situation vielleicht ein wenig falsch einschätzen“, sagte der Kölner Coach. Auch Wolfsburg hat Zähler wieder abgegeben. Der VfL sammelte im bisherigen Saisonverlauf gerade einmal 19 Punkte – so wenig wie noch nie in der Bundesliga-Geschichte der Wölfe.

Im Hinspiel beim VfL war es der FC, der früh in Führung ging. Und dem Gesetz der Serie nach drehten die Wölfe die Begegnung zwischenzeitlich, sahen sogar nach dem späten Freistoßtreffer von Maximilian Arnold in der Nachspielzeit wie der Sieger aus. Dann schlug aber ausgerechnet Jakub Kaminski gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber zu und rettete dem FC den Punkt. Und das ist dann der andere Teil der Wahrheit – denn keine Mannschaft trifft nach wie vor öfter in der Nachspielzeit.


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