FC Bayern München
·18 February 2026
Angriffslustig & rekordverdächtig: So will der FCB die Eintracht schlagen

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·18 February 2026

Am Samstag um 15:30 Uhr steigt in der Allianz Arena das nächste richtungsweisende Duell im Kampf um die Meisterschaft: der FC Bayern empfängt den Tabellensiebten Eintracht Frankfurt. Nach dem 22. Spieltag hat der FCB mit 57 Punkten einen beeindruckenden Vorsprung von sechs Zählern auf den engsten Verfolger Borussia Dortmund erarbeitet – ein Polster, das in der Drei-Punkte-Ära nach diesem Zeitpunkt der Saison noch nie verspielt worden ist. Rein statistisch also ist die Meisterschaft schon entschieden. Und tatsächlich: Die Chance, mit einem Sieg gegen Frankfurt vorzulegen (der BVB trifft am Samstag um 18:30 Uhr im Spitzenspiel in Sachsen auf RB Leipzig) und auch mit Blick auf das direkte Aufeinandertreffen in Dortmund am darauffolgenden Spieltag die Ausgangslage noch einmal entscheidend zu verbessern, liegt klar auf der Hand.
Auch mit Blick auf die Form und die bisherige Spielrunde können Bayernfans positiv Richtung Wochenende und auch Richtung Saisonendspurt blicken: Mit 57 Punkten nach 22 Spielen ist der FC Bayern so stark wie selten zuvor – nur in den Saisons 2013/14 (62) und 2015/16 (59) waren es noch mehr Zähler auf dem Münchner Konto zu diesem Zeitpunkt. Kein anderer Club in Europas Top-Fünf-Ligen erzielt in dieser Saison übrigens einen höheren Punkteschnitt als der FCB (2,59). Das liegt vor allem an der enormen Offensivstärke: 82 Tore nach 22 Partien sind Bundesliga-Bestwert. Hochgerechnet auf die ganze Saison wären das unglaubliche 126 Treffer – und damit ein neuer Rekord weit über den bisherigen 101 Saisontoren aus der Saison 1971/72.
Doch natürlich ist die Eintracht bei all den Superlativen dennoch nicht zu unterschätzen. Nach dem Trainerwechsel und einer Durststrecke von sieben sieglosen Spielen konnte Frankfurt mit einem 3:0 gegen Mönchengladbach ein starkes Lebenszeichen senden. Doch auswärts dürfte die SGE vor der Reise nach München nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzen: Seit sieben Pflicht-Auswärtsspielen wartet Frankfurt nun schon auf einen Sieg. Das Hauptmanko dabei: 28 Gegentore in fremden Stadien sind Negativrekord, damit stellt die Eintracht die schwächste Defensive der Liga auswärts. Schlimmer noch: Im Schnitt kassiert die SGE in dieser Saison 2,6 Gegentore pro Liga-Auswärtsspiel, das überbietet in Europas Top-Fünf-Ligen nur der FC Metz (2,8).
Umso gefährlicher dafür der Angriff: Mit 44 Saisontoren gehört die Offensive der Hessen zu den besten der Bundesliga – nur Bayern, Dortmund und Hoffenheim sind ähnlich torgefährlich. Herausragend dabei ist die Effizienz der Frankfurter: Sie übertreffen ihren Expected-Goals-Wert um 14,6 – einzig der FC Bayern ist noch stärker.
Das dürfte auch an der derzeitigen Topform von Bayerns Torjäger Harry Kane liegen. Der Brite jagt den Bundesliga-Torrekord von Robert Lewandowski (41 Saisontore 2020/21), mit 26 Treffern nach 22 Spielen hat er bereits einen Bestwert eingestellt. Obendrein ist die Elfmeter-Quote Kanes in der Liga makellos: 23 von 23 verwandelt – auch das ein Rekord! Daneben glänzt auch Michael Olise, der nach Gelbsperre in den Kader zurückkehren dürfte, und mit 16 Assists auf den Spuren von Thomas Müller ist, der noch immer den Assist-Rekord hält. Dazu kommt mit Luis Díaz noch ein durchschlagender Neuzugang, der die beiden Angreifer ideal ergänzt. Optimale Voraussetzungen also für ein mitreißendes Spiel gegen die Eintracht!









































