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·11 February 2026

Damnjanovic leitet nächsten Bayern-Sieg ein

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Der FC Bayern München ist in der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiterhin kaum zu stoppen. Das Team von Trainer José Barcala setzte sich in einer Nachholpartie vom 16. Spieltag 6:0 (3:0) beim FC Carl Zeiss Jena durch und fuhr damit den 16. Sieg aus 17 Begegnungen ein. Im ersten Aufeinandertreffen (0:0) hatten die Thüringerinnen als bislang einziges Team in dieser Saison dem Doublesieger etwas Zählbares im Meisterschaftsrennen abtrotzen können.

Vor 2038 Zuschauer*innen im Ernst-Abbe-Sportfeld leitete Jovana Damnjanovic (19./26.) den erneuten Erfolg der Münchnerinnen mit einem Doppelpack ein. Momoko Tanikawa (39.) sorgte für den Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang waren Georgia Stanway (51.), Pernille Harder (60.) und Edna Imade (88.)  für den FCB erfolgreich. Die beste Möglichkeit auf einen Treffer für den FC Carl Zeiss Jena verpasste die eingewechselte Lisa Gora (84.), als sie einen Foulelfmeter an den Pfosten schoss.


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Münchnerinnen ohne Klara Bühl

Drei Tage nach dem zweiten Saisonsieg beim 1. FC Union Berlin (2:1) nahm Florian Kästner, Trainer des FC Carl Zeiss Jena, drei Wechsel an seiner Startelf vor. Josephine Bonsu fehlte im Aufgebot der Thüringerinnen, während Isabella Jaron und Emily Reske zunächst auf der Bank saßen. Stattdessen spielten Nike Andersson, Winter-Zugang Lara Schenk und U 19-Nationalspielerin Helen Börner von Beginn an.

Beim FC Bayern München musste Chefcoach José Barcala weiterhin auf die Langzeitverletzten Sarah Zadrazil (Kreuzbandriss) und Lena Oberdorf (Kreuzbandriss) verzichten. In dieser Woche zog sich außerdem Nationalspielerin Alara Şehitler im Training eine Teilruptur des vorderen Kreuzbands im linken Knie zu.

Im Vergleich zum 4:1 beim SC Freiburg stand ihre DFB-Kollegin Klara Bühl (Belastungssteuerung) ebenfalls nicht zur Verfügung. Außerdem rotierten neben den Nationalspielerinnen Ena Mahmutovic und Giulia Gwinn auch Stine Pedersen und Magdalena Eriksson aus dem Team. Dafür spielten Torhüterin Maria-Luisa Grohs sowie Vanessa Gilles, Kapitänin Glodis Viggosdottir, Winterzugang Edna Imade und Carolin Simon.

Wenige Chancen in der Anfangsphase

Die Münchnerinnen übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Vor allem in den ersten Minuten schafften es die Thüringerinnen aber gut, klare Chancen für den Doublesieger zu verhindern. So konnte die Carl Zeiss-Defensive zum Beispiel eine Flanke von Jovana Damnjanovic abwehren und im Nachsetzen einen Schuss von Nationalspielerin Franziska Kett blocken. Der erste klare Abschluss ging auf das Konto von FCB-Kapitänin Glodis Viggosdottir. Jena-Torhüterin Jasmin Janning packte bei ihrem Kopfball aber sicher zu.

Fast nach der Hälfte des ersten Durchgangs waren die Gastgeberinnen aber dennoch erstmals überwunden. Nach einer Flanke von der rechten Seite behauptete Jovana Damnjanovic (19.) an der Strafraumgrenze den Ball und schloss aus der Drehung zur Führung ab. Edna Imade hätte fast schnell nachgelegt. Ihren Versuch aus rund 18 Metern lenkte aber Torhütern Janning über die Latte. Über einen Umschaltmoment kam der FC Carl Zeiss Jena erstmals gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach einem langen Pass von Noemi Gentile konnte FCB-Torhüterin Maria-Luisa Grohs den Ball aber vor Suya Häring erreichen.

Stattdessen bauten die Münchnerinnen schon kurz darauf ihre Führung aus. Von Linda Dallmann in Szene gesetzt, ließ Jovana Damnjanovic (26.) mit einer Körpertäuschung zwei Gegenspielerinnen stehen, bevor sie ihren zweiten Treffer markierte. Einen Schuss von Franziska Kett aus der zweiten Reihe konnte eine Verteidigerin der Gastgeberinnen mit dem Kopf noch über das Tor lenken, bevor der FC Bayern München erneut Grund zum Jubeln hatte. Pernille Harder behauptete den Ball und legte ihn für Momoko Tanikawa (39.) ab, die mit der Hilfe des Innenpfostens auf 3:0 stellte. Dabei blieb es auch zur Pause.

Gora schießt Foulelfmeter an den Pfosten

Den zweiten Durchgang nahmen beide Teams mit neuem Personal in Angriff. Beim FC Carl Zeiss Jena kamen Lisa Gora und Rieke Tietz für Gwendolyn Mummert und Helen Börner in die Begegnung. Bei den Münchnerinnen wurde Linda Dallmann von Barbara Dunst ersetzt. Und nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff lag der Ball erneut im Tor. Nach einem Steilpass von Carolin Simon vollendete Georgia Stanway (51.) aus halbrechter Position unhaltbar ins lange Eck.

Der FC Bayern München hielt auch danach das Tempo hoch. Nach einem schnellen Angriff über Doppeltorschützin Damnjanovic lupfte Simon den Ball zu Pernille Harder (60.), die mit ihrer Direktabnahme auf 4:0 erhöhte. Erst, nachdem beide Teams weitere Wechsel vornahmen, beruhigte sich die Partie ein wenig. Die eingewechselte Münchnerin Natalia Padilla-Bidas bekam per Kopf nicht genug Druck auf den Ball, um Jena-Torhüterin Jasmin Janning in Bedrängnis zu bringen.

Der FC Carl Zeiss Jena lauerte auch im zweiten Durchgang auf schnelle Konter. Die aufmerksame Defensive der Münchnerinnen konnte solche Situation aber häufig schon früh verhindern. Die Chancen gehörten somit weiterhin dem FCB. Der Schuss von Barbara Dunst geriet aber zu zentral. In der Schlussphase kamen aber auch die Gastgeberinnen nochmal zu einer großen Möglichkeit. Nach einem Eckball wurde Jena-Kapitänin Toma Ihlenburg von ihrer Gegenspielerin im Strafraum zu Fall gebracht. Die eingewechselte Lisa Gora (84.) schoss den darauffolgenden Foulelfmeter aber an den Pfosten. Stattdessen köpfte Edna Imade (88.) eine Flanke von Barbara Dunst zum Endstand ein.

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