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·18 April 2026

Darum übernahm Luca Waldschmidt den Elfmeter beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch

18 April, 2026

Mit seinem verwandelten Elfmeter rettete Luca Waldschmidt dem FC einen Punkt. Auch Said El Mala hätte wie gegen Bremen gerne geschossen. Doch große Diskussion gab es deswegen nicht beim 1. FC Köln: Darum übernahm Luca Waldschmidt den Elfmeter.

Mit seinem späten Treffer besorgte ausgerechnet Luca Waldschmidt per Elfmeter dem FC einen wichtigen Zähler. Ausgerechnet, weil Trainer René Wagner den Spieler unter der Woche besonders gelobt hatte. Auch Said El Mala stand für den Strafstoß bereit.

Luca Waldschmidt jubelt nach dem Ausgleich

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Es wirkte ein wenig wie ein Generationswechsel. Während Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck sich das eindeutige Foulspiel von Karol Mets an Jakub Kaminski noch auf dem Bildschirm anschaute, besprachen sich Said El Mala und Luca Waldschmidt, wer der Schütze des möglichen Elfmeters sein könnte. Viel deutete zunächst auf den Youngster, der schon gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende Verantwortung übernommen und getroffen hatte. „Said brennt für jedes Tor, für jedes Dribbling. Natürlich will er Tore schießen“, erklärte Thomas Kessler nach der Begegnung bei Sky. El Mala hat bekanntlich in dieser Spielzeit bereits elf Treffer erzielt und damit einen mehr als Lukas Podolski in seiner Premieren-Saison. Für den Youngster geht es natürlich auch darum, weiter Eigenwerbung zu betreiben. Zum einen für mögliche Sommer-Interessenten, aber auch für die Nationalmannschaft. Der 19-Jährige will noch mit zur WM.

„Luca ist enorm sicher“

Doch kurz vor dem Elfmeter übergab der Youngster die Kugel an Waldschmidt. Und der ehemalige Nationalspieler verwandelte sicher zum so wichtigen Ausgleich. „Ich bin ganz klar ran. Da habe ich gedacht, das ist meine Ecke, die nehme ich mir“, sagte der Torschütze. „Ich wollte keine großen Experimente bei der Wichtigkeit des Tores machen.“ Die Bedeutung war tatsächlich eine hohe. Hätten die Kölner verloren, betrüge der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Zähler, das vor dem Spiel gegen Leverkusen. Die Geißböcke hätten sich wieder mitten in der Verlosung befunden. „Vielleicht kommt es dann auch auf das bisschen Erfahrung an“, erklärte Marvin Schwäbe, der aber auch verriet, dass es keine große Absprache bei den Elfmetern gäbe. „Es kommt immer darauf an, wer sich gerade gut fühlt. Luca hat es in der Vergangenheit gut gemacht. Von daher ist es absolut in Ordnung. So lange derjenige trifft, der antritt, ist es mir scheißegal. Die Jungs legen sich im Training die Bälle für die Elfmeter hin und probieren es. Luca ist enorm sicher.“

Eine große Diskussion gab es zwischen den beiden Spielern ohnehin nicht. „Said hatte direkt im Mittelkreis gefragt, ob ich ihn nehmen will. Ich habe „Ja“ gesagt“, so Waldschmidt. „Er hat gesagt: ,Ist gut, mach ihn`. Im Sechzehner wollte er aber glaube ich nochmal ein bisschen Verwirrung stiften, so dass der Torwart denkt, er schießt. Smarter Move. Mich hatte er schon gefragt, als der Schiri noch draußen war.“ René Wagner bestätigte später, dass es bei den Spielern von ihm aus keine genaue Absprache gäbe, wer schießt. Die Jungs müssten sich auch danach fühlen. Dieses Mal fühlte sich Waldschmidt danach. „Großen Respekt an Said, in der Situation den Ball abzugeben. Ich freue mich für Luca, dass er ihn dann auch reingehauen hat“, sagte Wagner.


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