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·23 February 2026
„Das funktioniert normalerweise nicht“: Ex-BVB-Star glaubt an Schlotterbeck-Abschied

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·23 February 2026

Nach zunehmenden Berichten über das Interesse von Real Madrid wird die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund immer unsicherer. Ein ehemaliger BVB-Star glaubt nicht an einen langfristigen Verbleib und sieht die Zeichen auf Abschied.
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund bleibt ungewiss – und die Zeichen verdichten sich, dass ein Wechsel zu Real Madrid eine ernsthafte Option sein könnte. Laut Informationen der spanischen Zeitung As sollen die Königlichen ihre Bemühungen um den deutschen Nationalspieler zuletzt intensiviert haben.
Unterstützung für diese Einschätzung kommt auch von Ex-BVB-Profi und Manager Fredi Bobic. Angesprochen auf einen möglichen Transfer zum spanischen Rekordmeister erklärte er bei Sky90: „Ja, warum nicht? Das ist ein hohes Regal.“ Gleichzeitig verwies Bobic auf die Anforderungen beim Topklub aus Spanien und zog einen Vergleich zu Antonio Rüdiger, der sich trotz begrenzter technischer Fähigkeiten auf höchstem Niveau etabliert habe.
Während Borussia Dortmund seinem Abwehrchef langfristig eine Schlüsselrolle zutraut, sieht Bobic die Situation kritisch. „Ich würde es dem BVB wünschen, dass sie nochmal einen Spieler haben, der über eine längere Zeit eine erfolgreiche Ära prägen kann“, sagte der frühere Bundesliga-Manager.
Dennoch äußerte er deutliche Zweifel an einem Verbleib Schlotterbecks und betonte: „Vom Gefühl her glaube ich es eher nicht, weil es mir zu lange dauert. Und auch dieses: Ich entscheide mich mal irgendwann im Sommer – das funktioniert in der Form normalerweise nicht.“

Foto: IMAGO
TV-Experte Lothar Matthäus sieht die Situation ebenfalls offen. „Nico weiß, dass eine Weltmeisterschaft ansteht, da kann er sich international nochmal zeigen. Er hat Zeit und keinen Druck“, erklärte der Rekordnationalspieler bei Sky. Matthäus geht davon aus, dass sich die Entscheidungsfindung noch hinziehen könnte, da der 26-Jährige seine Optionen sorgfältig prüfen werde.
Schlotterbecks Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2027, dennoch drängt die Zeit aus Vereinssicht auf eine Entscheidung. Der BVB würde den Innenverteidiger gerne halten und ihm eine zentrale Führungsrolle übertragen. Doch das Interesse aus Madrid und die sportliche Perspektive bei einem der größten Klubs der Welt könnten letztlich den Ausschlag geben. Der Ausgang des Transferpokers bleibt offen – doch die Wahrscheinlichkeit eines Abschieds wächst.









































