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·1 January 2026
Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

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Simon Bartsch
1 Januar, 2026
Vier Spieler hat er FC im vergangenen Winter verpflichtet, nur einer ist noch beim FC aktiv. Die Kölner sind damit das perfekte Beispiel für die Schwierigkeiten beim Nachrüsten. Doch dieses Problem hat nicht nur der 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

Thomas Kessler steht im Winter vor schweren Aufgaben
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Während die FC-Profis noch die letzten Tage vor dem Jahresauftakt an der Costa Blanca am kommenden Freitag genießen, geht es für Thomas Kessler und Co. zurzeit wohl deutlich turbulenter zu. Der Sportchef der Geißböcke fahndet aktuell nach Verstärkungen, in erster Linie wohl für die Innenverteidigung. Wie berichtet soll Sebastiaan Bornauw eine Option sein, dem Vernehmen nach gibt es aber auch weitere. Ob – wie erhofft – aber schon bis zum Trainingslagerauftakt ein Vollzug zu vermelden ist, steht aktuell in den Sternen. Für Kessler und andere Kaderplaner der Liga geht es darum, die richtigen Perlen zu finden. Nicht umsonst haben sowohl Kessler als auch Vorgänger Christian Keller in der Vergangenheit immer wieder betont, dass das Winter-Transferfenster kein leichtes ist.
Alleine die vor einem Jahr vom FC verpflichteten Spieler untermauern diese These. Anthony Racioppi spielte bei den Kölnern bekanntlich nie eine Rolle, die Leihe endete im vergangenen Sommer. Da war der Schweizer zur Nummer drei degradiert worden. Imad Rondic hat sein Glück zuletzt vergeblich in Polen gesucht und will nun wieder in der 2. Bundesliga angreifen – einen Abnehmer gibt es bislang noch nicht. Anders ist die Situation bei Jusuf Gazibegovic, der künftig wieder für Sturm Graz auflaufen wird. Einzig Joel Schmied spielt auch ein Jahr nach seiner Verpflichtung für den FC, hat sich sogar zum Stammspieler gemausert. Ob das so bleibt, hängt wohl auch mit den Winter-Verpflichtungen zusammen. Einer aus vier spielt also für den FC. Ein Trend, der in der Bundesliga alles andere als ungewöhnlich ist.
Von den im vergangenen Winter geliehenen Spielern ist nicht mal eine Handvoll beim jeweiligen Erstligisten geblieben. Anders sieht es zwar generell bei den im Winter fest verpflichteten Akteuren aus, die stehen zum Großteil noch im Kader des Teams, tatsächliche Stammspieler sind aber ebenfalls noch nicht einmal fünf – wohl gemerkt unter allen Bundesligisten. Das hat gleich mehrere Gründe. Vor allem, weil im Winter kaum eine Mannschaft einen eigenen Leistungsträger abgibt. Doch die aufnehmenden Clubs suchen meist nach Spielern, die eine Soforthilfe darstellen. Eine kaum überbrückbare Diskrepanz. Denn das Angebot an potenziellen Akteuren ist überschaubar. Weniger Spieler, um deren Gunst dann aber wiederum mehrere Vereine buhlen.
Im Gegensatz zum Sommer suchen die Clubs meist Spieler, um Schwachstellen im Kader zu korrigieren. Dass es dabei nicht um Soforthilfen geht, ist nahezu ausgeschlossen. Dabei fällt aber gerade die Vorbereitung auf die Transfers kürzer aus, ein Scouting wie im Sommer ist kaum möglich. Zudem ist die Vertragssituation nun mal eine andere als im Sommer. So sitzen im Winter in der Regel drei Parteien am Tisch, die nicht immer mit den Plänen des anderen einverstanden sind. Vielmehr wollen unzufriedene Spieler ihre Clubs verlassen, die nicht auf die erhoffte Spielzeit kommen, außer Form sind oder eine zu große Konkurrenz vor der Nase haben. Ob diese dann mit einer verkürzten Vorbereitungszeit aber die erhoffte Verstärkung sind, ist nach der Bilanz eben fragwürdig.
Dennoch werden die Kölner nachlegen müssen. Vor allem durch die Verletzungsmisere in der Defensive. Beim FC baut man sicher darauf, dass es bei den Neuverpflichtungen ähnliche Phänomene gibt, wie bei Jakub Kaminski. Der Pole wurde beim VfL Wolfsburg nicht mehr glücklich und ist nun einer der besten Spieler im Kölner Kader. Ein Transfer, der sich vollends auszahlt. Der FC hat eine Kaufoption vereinbart, die Ablöse soll bei rund fünf bis sieben Millionen Euro liegen. Nach dem letzte Update wird Kaminski bei transfermarkt.de auf einen Marktwert von zwölf Millionen Euro geschätzt. Im Sommer hat Thomas Kessler also bewiesen, dass er ein Händchen für Transfers und Leihen hat – doch die Voraussetzungen waren damals andere.









































