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·28 January 2026

Jakub Kaminski beim 1. FC Köln: Ein ziemlich perfekter Transfer – wenn auch nicht für alle Parteien

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Jakub Kaminski beim 1. FC Köln: Ein ziemlich perfekter Transfer – wenn auch nicht für alle Parteien

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Redaktion

28 Januar, 2026

Der 23-Jährige ist ob seiner Leistungen eine feste Größe in den Spieltags-Planungen von FC-Trainer Lukas Kwasniok. Und so wird der Pole wohl auch am kommenden Freitagabend wieder in der Startelf stehen beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski ein ziemlich perfekter Transfer.

Nahezu die volle Spieldauer absolvierte der polnische Nationalspieler in der Bundesliga für die Geißböcke. Gegen seine Ex-Teamkollegen wird der 23-Jährige nun am 20. Spieltag sicher auch auflaufen. Ein Transfer, der sich ausgezahlt hat, wenn auch nicht für alle Parteien.

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Jakub Kaminski trifft am Freitagabend auf den VfL Wolfsburg

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Vier Minuten – Minuten, die zwar nicht nach viel klingen, die aber dennoch eine deutliche Sprache sprechen – eine sehr deutliche. Denn nur vier Minuten stand Jakub Kaminski an den 19 Spieltagen der aktuellen Bundesliga-Saison nicht auf dem Platz, wurde eben nur dieses eine Mal gegen Union Berlin vorzeitig von Trainer Lukas Kwasniok vom Feld geholt. Und das kommt nicht von ungefähr. „Er bringt Tempo, gute fußballerische Fähigkeiten und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit mit, besonders im letzten Drittel. Mit seiner Dynamik und Zielstrebigkeit verleiht er unserem Offensivspiel neue Impulse und passt mit seiner ehrgeizigen Art sehr gut zu unserem Weg“, sagte Thomas Kessler im Sommer 2025 über den Neuzugang des 1. FC Köln – nach gut der Hälfte der Saison kann diese Aussage unterschrieben werden.

Aktivposten und Leistungsträger beim FC

Unterschrieben hat Kaminski im Sommer 2025 seinen Leihvertrag bei den Geißböcken. Und dieser soll mit einer Kaufoption ausgestattet sein, die bei rund fünf Millionen Euro liegt und offenbar bis Ende Juni gültig ist. Es bleibt also noch ein wenig Zeit, bis sich Geschäftsführer Kessler beim VfL Wolfsburg melden muss. Dass die Kölner die Option ziehen, gilt als sicher. Denn der Schienenspieler ist bei den Geißböcken ein absoluter Aktivposten und Leistungsträger, kommt in der aktuellen Saison bereits auf fünf Treffer und einen Assist. Und das, obwohl FC-Trainer Kwasniok den 23-Jährigen aus den vorderen Reihen auch schonmal gerne auf andere Positionen gestellt hat.

Aber eben auch dort wusste Kaminski zu überzeugen. „Er ist – und das habe ich von Anfang an gesagt – der beste Spieler, den wir haben“, sagte Kwasniok schon Anfang November. „Jakub kann auf der linken Schiene, er kann links vorne, er kann rechte Schiene, rechts vorne. Er ist ein Offensiv-Allrounder und darüber hinaus demütig, extrem lernwillig“, so der Coach weiter. Seine Qualitäten durfte der Pole bei seinem Heimatverein, dem VfL Wolfsburg, zuletzt nicht mehr so häufig unter Beweis stellen. Denn nach einer ersten starken Saison bei den Niedersachsen liefen die folgenden zwei Spielzeiten nicht mehr ganz so rund. In der Saison vor seiner Leihe zum FC kam Kaminski bei den Wölfen auf nur zwölf Startelf-Einsätze und zehn Einwechslungen.

Eine Win-Win-Situation? Nicht für alle

Die insgesamt 1123 gesammelten Bundesliga-Minuten aus der Saison 24/25 hat der Pole bei den Geißböcken mit über 1700 Spielminuten bereits nach dem 19. Spieltag locker überboten. Nicht nur das, Kaminski ist der läuferische Motor der Kölner, zieht die meisten Sprints an, spult mit am meisten Kilometer ab. „Ich glaube einfach, dass es diese Fälle immer mal wieder gibt, dass ein Spieler nach einer tollen ersten Saison bei einem Verein dann vielleicht nicht mehr diese Einsatzzeiten, diese Minuten bekommt, vielleicht nicht ganz so performen kann, weil die Gesamtkonstellation sich dann auch ändert“, sagte Kwasniok. Dies kann dann bei einem neuen Verein tatsächlich anders aussehen.

Und so hat sich der Wechsel an den Rhein, um durch die Leihe zu mehr Spielzeit zu kommen, für Kaminski schon bezahlt gemacht. Aber nicht nur der Pole profitiert. Denn die Geißböcke haben im polnischen Nationalspieler einen der unter Kwasniok durchaus seltenen Stammspieler dieser Saison gefunden. Eine Neuverpflichtung, die ihren Marktwert laut transfermarkt.de seit dem Wechsel von zehn auf zwölf Millionen Euro hochschrauben konnte. Kaminski ist für den FC ein sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg – eine Win-Win-Situation für alle Seiten also. Alle? Der Gewinn dürfte zumindest auf Seiten der Wolfsburger dann doch fraglich sein. Für den Polen überwiesen die Niedersachsen 2022 rund zehn Millionen Euro an Lech Posen. Sollten die Kölner die Option ziehen, macht Wolfsburg also rein nach den Ablösesummen ein sattes Minus, während die Kölner auf einen Gewinn hoffen dürfen.

Am Freitag geht es gegen den Heimatclub

Nun gilt es, diese positive Entwicklung weiterzuführen. „Wir hoffen einfach, dass er nach einer tollen ersten Saison hier beim 1. FC Köln vielleicht auch noch eine zweite gute folgen lassen kann“, so der Trainer. „Das ist unser aller Ansinnen, aber dass er Qualitäten hat, hat er auch schon in Wolfsburg bewiesen.“ Eben diese Qualitäten kann Kaminski am Freitagabend nun auch gegen Wolfsburg beweisen. Weitere Spielzeit sammeln wird der Pole sicherlich und damit auch seine Einsatzminuten weiter in die Höhe schrauben. Einzig die Scorer-Ausbeute ließ zuletzt zu wünschen übrig. Seit November ist nichts mehr dazugekommen. Die Begegnung gegen Wolfsburg wäre sicherlich der richtige Zeitpunkt, damit wieder anzufangen.


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