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·19 July 2026
DFB & Mertesacker: „Wir unterhalten uns“ – Kommt er oder kommt er nicht?

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Beim DFB nimmt die Planung für die Ära nach dem WM-Finale konkrete Formen an: Während der Verband parallel zu den Verhandlungen mit Jürgen Klopp bereits dessen künftiges Umfeld skizziert, ist offenbar auch Per Mertesacker Teil dieser Überlegungen. Der Weltmeister von 2014 bestätigte den Kontakt zum DFB am Sonntagabend selbst im ZDF.

Per Mertesacker ist ZDF-Experte (Foto: ZDF und [F] Torsten Silz; [M] Dirk Staudt. )
Vor dem WM-Endspiel zwischen Argentinien und Spanien wurde der frühere Abwehrchef zu möglichen Gesprächen mit dem Verband befragt und machte deutlich, dass die Verbindung nie ganz gekappt wurde. „Man muss dem DFB eins lassen. Der Kontakt zu mir ist nie abgerissen“, erklärte der 41-Jährige. Zuletzt habe sich in dem Austausch spürbar etwas bewegt: „In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen.“
Konkrete Ergebnisse gibt es nach Mertesackers Worten aber noch nicht. „Noch nichts zu verkünden“, betonte er und stellte klar, wie die Prioritäten beim DFB derzeit gesetzt sind: „Natürlich ist die Priorität erstmal bei Jürgen Klopp, und dann schauen wir, was mit meiner Person passiert.“
Schon länger gilt der Ex-Nationalspieler als aussichtsreichster Name für die Nachfolge von Andreas Rettig, der sein Amt als DFB-Geschäftsführer zum Jahresende niederlegt. Mertesacker selbst hatte öffentlich Interesse an einer Funktion beim Verband erkennen lassen. Im Raum stand dabei zwischenzeitlich auch das Modell einer Auszeit vor einem möglichen Einstieg, die sich bei einem Amtsantritt Anfang 2027 realisieren ließe.
Rückenwind erhält der Weltmeister von 2014 zudem aus prominenten Reihen: Sowohl Rekordnationalspieler Lothar Matthäus als auch Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatten sich zuvor bereits für eine Personalie Mertesacker ausgesprochen. Fachliche Erfahrung im Nachwuchs- und Strukturbereich bringt der frühere Innenverteidiger ebenfalls mit, immerhin leitete er nach seiner aktiven Laufbahn acht Jahre lang die Akademie des FC Arsenal, für den er lange als Profi aufgelaufen war.
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