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·16 May 2026
Die Abstiegs-Endspiel-Spezialisten

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Showdown um Platz 16 in der Bundesliga – Mit dem VfL Wolfsburg, dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli gehen am Samstag drei Klubs punktgleich in den 34. Spieltag. Doch nur eines dieser Teams ist Spezialist für die wirklich kritischen Spiele.
Gut, mit einer Sympathiewelle für den VfL Wolfsburg war vor dem direkten Duell beim FC St. Pauli am Samstag nicht zu rechnen.
Es gibt aber immer noch Spezialisten wie Ex-Wolfsburg-Profi Max Kruse, die einen draufsetzen. „Von den drei Vereinen ist Wolfsburg für mich der unsympathischste“, sagte der 38-jährige Ex-Nationalspieler, der selbst 19-mal für die Wolfsburger auflief, ehe er von Trainer Niko Kovac (54) mit der legendären Begründung „Er war nicht dabei und wird auch in Zukunft nicht mehr dabei sein“ im September 2022 in Frankfurt aus dem Kader gestrichen wurde.
Ein Jahr später sah es nicht besser aus.
Am 33. Spieltag kam es am 12. Mai 2007 zum Showdown um Platz 15 bei Bundesliga-Rückkehrer Alemannia Aachen.
Wolfsburg-Coach Klaus Augenthaler hielt zuvor seinen legendären Pressekonferenz-Monolog: „Guten Tag. Es gibt vier Fragen und vier Antworten. Die Fragen, die stell ich und die Antworten gebe ich auch. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Die Mannschaft hat hervorragend gearbeitet. Zur Taktik: Ein oder zwei Stürmer? Das hängt davon ab, wie die personelle Situation ist, es ist der ein oder andere verletzt. Wie ich den Gegner erwarte? Aachen wird sicherlich Druck machen, Aachen muss das Spiel gewinnen, darauf sind wir vorbereitet. Ist die Mannschaft dem Druck gewachsen? Was ich beobachtet habe, in der Woche beim Training: Sie hat sehr gut gearbeitet. Die Mannschaft wird die Antwort auf dem Platz geben, Dankeschön.“
Bitteschön!
Für Augenthaler übernahm Felix Magath. Er führte Wolfsburg am letzten Spieltag 2008 erst in den UEFA-Cup und dann 2009 zur sensationellen Deutschen Meisterschaft.
Zwei Jahre später hieß der VfL-Coach wieder Magath, doch dieses Mal stand die Mannschaft im Abstiegskampf.
Dem 3:1-Sieg bei 1899 Hoffenheim in Sinsheim – innerhalb von fünf Minuten durch Mario Mandzukic (73.) und Grafite (78.) herausgeschossen – ging ein unglaublicher Eklat voraus.
Der Brasilianer Diego, von Magath nicht nominiert, verließ nach der Spielersitzung wütend das Teamhotel. „Ich habe in meiner Karriere vieles erlebt“, so Felix Magath, „aber so etwas noch nicht.“
Das darf ihnen am Samstag auf St. Pauli nicht passieren, sonst sind 29 Jahre Bundesliga mit dem VfL Wolfsburg definitiv passé.
Aber: Auch im Falle eines Sieges bei den „Kiez-Kickern“, die die schlechteste True Form aller drei Abstiegskandidaten haben – seit neun Spielen ist St. Pauli ohne Sieg – könnte es nicht reichen, so der 1. FC Heidenheim im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 mit drei Toren höher gewinnt als der VfL in Hamburg.







































