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·2 August 2026

Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

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Erneute Verstärkung aus Wolfsburg? So gut würde Vini Souza zum 1. FC Köln passen

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Luca Kaiser

2 August, 2026

Medienberichten zufolge haben die Geißböcke offenbar den nächsten Sechser im Visier: Vini Souza vom VfL Wolfsburg. Eine erste Offerte für den brasilianischen Abräumer soll bereits abgelehnt worden sein. Doch wie gut würde Souza zum 1. FC Köln passen?

Der FC ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung für die anstehende Spielzeit. Gerüchten zufolge beschäftigen sich die Geißböcke mit Souza vom VfL Wolfsburg.

Steht derzeit noch bei Zweitligist VfL Wolfsburg unter Vertrag: Vini Souza (Photo by Selim Sudheimer/Getty Images)

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Während sich die Mannschaft des 1. FC Köln mitten in der Saisonvorbereitung befindet, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Nach den Verpflichtungen von Gideon Mensah, Luka Lochoshvili, Paul Okon-Engstler und Martin James möchten die Kölner den Kader noch mit einigen Profilen verstärken. Eines davon ist ein defensiver Sechser. Nachdem es in den vergangenen Tagen intensive Gerüchte um Edson Álvarez und Ellyes Skhiri gegeben hatte, sollen die Kölner nun ein Auge auf Vini Souza vom VfL Wolfsburg geworfen haben.

Erste Offerte des FC bereits abgelehnt

Nach Informationen des brasilianischen Journalisten Pablo Oliveira haben die Geißböcke dem VfL Wolfsburg ein Angebot für Vini Souza unterbreitet. Der kicker berichtet, dass es sich dabei um eine Leihe inklusive Kaufoption gehandelt haben soll. Der VfL habe das Angebot allerdings bereits abgelehnt. Ob der FC noch einmal nachlegt, bleibt offen. Klar scheint jedoch: Die Kölner beschäftigen sich mit einem Spieler, der Eric Martel ersetzen könnte. Der Sechser war in diesem Sommer nach dem Auslaufen seines Vertrags ablösefrei zum 1. FSV Mainz 05 gewechselt. Der 27-jährige Souza bringt jenes Profil mit, das Martel zuletzt verkörperte. Der Brasilianer ist ein klassischer Abräumer vor der Abwehr, der seine Stärken vor allem im Defensivspiel hat. Zweikämpfe, Ballgewinne und das Schließen von Räumen gehören zu seinen größten Qualitäten, während er offensiv eher selten in Erscheinung tritt.

Von Brasilien quer durch Europa nach Wolfsburg

Seine Karriere begann Souza bei Flamengo, wo er 2019 den Sprung zu den Profis schaffte und unter anderem die Copa Libertadores gewann. Bereits ein Jahr später wagte der Brasilianer den Schritt nach Europa und wechselte zum belgischen Zweitligisten Lommel SK. Es folgten Stationen beim KV Mechelen in der belgischen ersten Liga sowie bei Espanyol Barcelona in Spaniens La Liga, ehe Sheffield United den Mittelfeldspieler im Sommer 2023 verpflichtete. Nach insgesamt 76 Pflichtspielen in England wechselte Souza im vergangenen Sommer für rund 15 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Auch dort bestätigte der 1,87 Meter große Sechser schnell sein Profil. In seiner ersten Saison absolvierte Souza 27 Pflichtspiele – 24 davon in der Bundesliga, hinzu kamen zwei Einsätze im DFB-Pokal und ein Relegationsspiel. In der Liga gewann er 139 Zweikämpfe und kam auf eine Erfolgsquote von 60,2 Prozent. Zudem entschied er 53 Luftduelle für sich, verzeichnete 55 Tacklings, 27 Interceptions sowie 94 Ballgewinne und spielte 80,8 Prozent seiner Pässe erfolgreich. Die Zahlen zeigen deutlich, warum Wolfsburg den Brasilianer nicht ohne Weiteres ziehen lassen dürfte.

Wird Souza zu Kaminski 2.0?

Sportlich würde Souza dennoch gut zum FC passen. Cheftrainer René Wagner braucht nach dem Martel-Abgang einen defensivstarken Sechser, der vor der Abwehr für Stabilität sorgt und den kreativeren Spielern den Rücken freihält. Genau dieses Profil erfüllt Souza seit Jahren – und bringt darüber hinaus die Erfahrung aus Brasilien, Belgien, Spanien, England und der Bundesliga mit. Sollte der Transfer tatsächlich zustande kommen, wäre es bereits das zweite Leihmodell zwischen dem FC und dem VfL Wolfsburg innerhalb von zwei Sommertransferperioden. Erst im vergangenen Jahr wechselte Jakub Kaminski zunächst auf Leihbasis nach Köln. Nach einer starken Saison zogen die Geißböcke die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro, ehe der Pole in diesem Sommer für rund 17 Millionen Euro zu Benfica Lissabon weiterverkauft wurde. Das Modell zahlte sich damit gleich doppelt aus: Kaminski entwickelte sich sportlich zu einem Leistungsträger und bescherte dem FC gleichzeitig einen Millionengewinn. Sollte auch Vini Souza diesen Weg einschlagen und ähnlich einschlagen wie Kaminski, könnte der FC erneut einen Transfer landen, der sich nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich als echter Volltreffer erweist.


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