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·2 February 2026
Frust bei Frauen des 1. FC Köln: Mutmaßliches Abseitstor kostet Punktgewinn in Wolfsburg

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Daniel Mertens
2 Februar, 2026
Besonders bitter war für die FC-Frauen heute das Tor zum 2:1: Der Wolfsburger Siegtreffer fiel nach einer mutmaßlichen Abseitsstellung.

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 1:0-Auftakt-Erfolg nach der Winterpause gegen Freiburg auf zwei Positionen: Das polnische Duo Adriana Achcinska und Weronika Zawistowska ersetzte Laura Donhauser und Zoe Hasenauer. Das Duell startete kurios: Die Kölnerinnen, die mutig im 4-3-3 auftraten, hielten in den ersten Momenten die Kugel und der VfL konterte. Mit dem ersten Angriff der Gastgeberinnen fiel allerdings auch direkt der Führungstreffer. Ein Zuspiel in die Gasse zwischen Sara Agrez und Martyna Wiankowska hindurch landete bei Lineth Beerensteyn, die den Ball an Irina Fuchs vorbei zum 0:1 aus FC-Sicht ins Tor legte (4.).
Damit war der gesamte Kölner Matchplan schon früh erschüttert. Die Kölnerinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und suchten weiterhin selbstbewusst den Weg ins Angriffsdrittel. Die Wölfinnen blieben mit der Führung im Rücken hingegen zu passiv und die FC-Frauen belohnten sich für den couragierten Auftritt mit dem verdienten Ausgleich: Zawistowska schlug den Ball aus dem Mittelfeld-Zentrum zur polnischen Landsfrau Martyna Wiankowska auf dem linken Flügel. Die Nationalspielerin wollte den Ball vermutlich eher ins Zentrum flanken, doch die Hereingabe wurde von Wolfsburgs Sarai Linder abgefälscht und senkte sich in hohem Bogen ins Tor zum 1:1 (22.). Zu hart ist hierbei aber die offizielle Wertung als Eigentor.
Und beinahe hätte der FC das Spiel sogar komplett gedreht. Sandra Jessen lauerte bei einem schwachen Querpass des VfL am eigenen Sechzehner, legte den Ball aber knapp am Tor vorbei (25.). Der VfL wurde erst nach einer knappen halben Stunde dominanter. Irina Fuchs verhinderte gegen den Schuss aus dem Sechzehner von Ella Peddemors mit einer starken Parade den erneuten Rückstand (38.). Kurz danach verpasste Sandra Jessen aus spitzem Winkel den zweiten Kölner Treffer, scheiterte an Wolfsburgs Torfrau Stina Johannes (41.).
Die FC-Frauen konnten die Partie auch nach der Halbzeit ausgeglichen gestalten, boten dem Favoriten keine Angriffsfläche mit einer stabilen Defensive – zumindest bis zur 68. Minute: Vivien Endemann fand mit ihrem Pass in die Schnittstelle abermals Beerensteyn, die freistehend im Sechzehner zum 2:1 einschob. Bitter: Die Kamerabilder lösten es zwar nicht hundertprozentig auf, allerdings schien die Wolfsburger Stürmerin beim Zuspiel hauchdünn im Abseits zu stehen. Einen Video-Assistenten gibt es in der Frauen-Bundesliga, anders als bei den Männern, jedoch nicht, sodass der Treffer zählte.
Den Rheinländerinnen fehlte es in der Schlussphase – anders als nach dem ersten Gegentreffer – an Ideen und womöglich auch der Kraft, um ein zweites Mal zurückzuschlagen. Die FC-Frauen rutschten in der Tabelle durch die sechste Niederlage zum Abschluss des 16. Spieltags auf den achten Platz zurück. Der Europapokal-Rang drei ist aber weiter nur vier Zähler entfernt. Für den 1. FC Köln wartet direkt das nächste Montagsspiel (18 Uhr) in der kommenden Woche zuhause gegen die SGS Essen.
1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Feiersinger, Vogt (86. Bohnen), Achcinska – Stolze (75. Andrade), Jessen, Wiankowska. Tore: 1:0/2:1 Beerensteyn (4./68.), 1:1 Wiankowska (22.).








































