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1. FSV Mainz 05

·15 March 2026

FSV fährt an der Weser drei Punkte ein

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Becker legt auf, Lee nach

Während die Mainzer unverändert zurückkehrten, kam bei Werder mit Wiederbeginn Justin Njinmah für Mittelstürmer Keke Topp. Und die Bremer sollten auch die erste Gelegenheit des zweiten Durchgangs haben: Über Stage und Schmid landete das Leder beim an der Strafraumgrenze frei lauernden Marco Grüll, dessen Schlenzer wenige Zentimerter am rechten Pfosten vorbeirauschte (48.). Das Fischer-Team ließ sich durch den forschen Auftakt der Gastgeber allerdings nicht beeindrucken und antwortete postwendend. In Minute 51 flankte Becker von rechts butterweich vors Tor, wo Tietz zum Flugkopfball ansetzte, das Leder aber neben das Gehäuse setzte. Seinen Assist sicherte sich der letzte von vier Winter-Neuzugängen keine Minute später: Sano eroberte den Ball im Werder-Spielaufbau auf Höhe der Mittellinie, über Tietz kam wieder Becker ins Spiel, dessen scharfe Hereingabe Lee aus kurzer Distanz und etwas glücklich zur 2:0-Führung über die Linie drückte. Keine Vorentscheidung, aber ein Treffer mit Wirkung und zum richtigen Zeitpunkt.


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Denn die Bremer brauchten Zeit, um diesen Schock zu verdauen, hatten sie sich die Phase nach Wiederbeginn doch ganz anders vorgestellt. Erst nach einer guten Stunde war es Joker Njinmah, der nach einem schnellen Bremer Angriff von der Strafraumgrenze abzog, das Mainzer Tor aber knapp verfehlte (64.). Der FSV machte es weiter seriös, ließ kaum Räume zu und schaffte auch regelmäßig Entlastung nach vorne. Trotz Englischer Woche konnte sich der Cheftrainer so den Luxus erlauben, erst nach 72 Minuten erstmals zu wechseln. Nikolas Veratschnig und Nelly Weiper kamen für die letzten knapp 20 regulären Minuten für Mwene und Tietz. Und weil sich auf dem Feld wenig veränderte am Spielgeschehen, war die nächste nennenswerte Aktion der Partie die Einwechslung Potulskis für Widmer neun Minuten vor dem Ende. Eine echte Torchance erarbeiteten sich die Bremer erst in Minute 86 nochmal, als Joker Salim Musah aus 16 Metern abzog, aber nur das Außennetz anvisierte. In der Nachspielzeit versuchte sich dann nochmal Schmid gegen nun tief stehende 05ER aus 25 Metern, das Keder rauschte aber über den Querbalken. Am souveränen Auswärtssieg sollte sich nichts mehr ändern.

Dank des dritten Auswärtssiegs der Saison baut der FSV sein Punktekonto nach 26 Spieltagen auf nun 27 Zähler aus und schiebt sich im Klassement vor auf Rang 13. Weiter geht es am Donnerstagabend (18.45 Uhr) in der MEWA ARENA mit dem Conference-League-Rückspiel gegen Sigma Olmütz. Drei Tage später gastiert am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) Eintracht Frankfurt am Rhein.

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