Fußball heute FC Bayern 4:3 (6:4) – Trotz Neuer-Patzern: Bayern kämpfen sich ins Halbfinale | OneFootball

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·15 April 2026

Fußball heute FC Bayern 4:3 (6:4) – Trotz Neuer-Patzern: Bayern kämpfen sich ins Halbfinale

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Der FC Bayern hat sich in einem spektakulären Champions-League-Abend trotz zweier Patzer von Manuel Neuer ins Halbfinale gekämpft. Das 4:3 (2:3) gegen Real Madrid in einem wilden Schlagabtausch beschert den Münchnern nun das Duell mit Titelverteidiger Paris Saint-Germain, gespielt wird am 28. April und 6. Mai – mit dem Rückspiel in der Allianz Arena.


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Harry Kane bejubelt seinen Treffer zum 2:1 für den FC Bayern München im UEFA Champions League Viertelfinale-Rückspiel gegen Real Madrid CF am 15. April 2026 in der Football Arena München. Der englische Stürmer war bei seinem Jubel nicht zu bremsen. Lars Baron / Getty Images

Die Königlichen glichen das 1:2 aus dem Hinspiel zur Pause durch Arda Güler (1., 29.) und Kylian Mbappé (42.) aus, während Aleksandar Pavlovic (6.) und Harry Kane mit seinem 50. Saisontor (38.) für Bayern trafen. In der Schlussphase sah Eduardo Camavinga (86.) bei Real die Gelb-Rote Karte, ehe Luis Díaz (89.) und Michael Olise (90.+4) die Münchner in die Runde der letzten Vier schossen. Für Vincent Kompany wird das Hinspiel in Paris allerdings zur Zwangspause: Der Bayern-Coach sah Gelb und ist gesperrt.

Die Halbfinale der UEFA Champions League 2025/26 sind ausgelost: Paris Saint-Germain trifft auf den FC Bayern München, Atlético Madrid bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun.

Frühe Fehler, frühe Wirkung

Schon lange vor dem Anpfiff knisterte es in der Arena. Bevor Bundestrainer Julian Nagelsmann und weitere Prominente ihre Plätze eingenommen hatten, war die Südkurve bereits voll und sorgte für mächtigen Lärm. Unter der riesigen Choreo prangte der Spruch: „Alles in unserer Hand!“. Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen sagte vor dem Anpfiff: „Das ist eine Nacht, für die wir alle arbeiten. Das ist Hochgenuss!“

Sportlich setzte Kompany auf dieselbe Startelf, die bereits das Bernabéu erobert hatte. Weil Serge Gnabry seine Knieblessur auskuriert hatte, saß Jamal Musiala zunächst nur auf der Bank. Tom Bischof fiel kurzfristig wegen eines Faserrisses in der Wade aus. Im Mittelpunkt stand sofort Neuer: Der Kapitän, der im Hinspiel noch mit Paraden geglänzt hatte, spielte den Ball unter Druck in den rechten Halbraum – genau zu Güler, der aus rund 35 Metern gedankenschnell zuschlug. Ein schwerer Patzer des Torhüters, der die frühe Führung für Madrid einleitete.

Die schnelle Antwort folgte nach einer Ecke, bei der Real-Keeper Andrij Lunin – Vertreter des verletzten Weltklassemanns Thibaut Courtois – am Ball vorbeisegelte. Pavlovic köpfte aus kürzester Distanz zum Ausgleich ein. Madrid, erstmals in der Champions League ohne Spanier in der Startelf, lauerte vor allem auf Umschaltmomente. Bayern hatte zwar mehr Ballbesitz, fand aber zunächst kaum Lösungen; das Passspiel blieb zu ungenau. Joshua Kimmich vergab in der 27. Minute eine seltene Gelegenheit.

Vor dem 1:2 war Konrad Laimer gegen Brahim Díaz einen Tick zu spät, der Marokkaner nahm den Kontakt dankbar an. Gülers Freistoß aus gut 20 Metern schlug rechts oben ein; Neuer bekam noch einen Arm an den Ball, wirkte aber ungewöhnlich unbeweglich. Kurz vor der Pause überschlugen sich die Szenen: Erst bereitete Dayot Upamecano mit einer Energieleistung Kanes 2:2 vor, dann traf Vinicius in der 41. Minute nur die Latte. Im nächsten Gegenstoß legte der Brasilianer perfekt für Mbappé auf. Kompany monierte, dass der Treffer nach einem nicht geahndeten Foul von Antonio Rüdiger an Josip Stanisic entstanden sei, und sah Gelb.

Offener Schlagabtausch bis in die Schlussminuten

Zur Pause reagierte Bayern mit einem Wechsel: Stanisic blieb draußen, Alphonso Davies kam und setzte sich sofort als Vorbereiter für Díaz in Szene. Dessen abgefälschter Schuss verfehlte das Ziel nur knapp. Auf der Gegenseite rettete Neuer stark gegen Mbappé (55.). Die Hausherren erhöhten den Druck auf das 3:3, nach etwa einer Stunde rückte auch Jamal Musiala ins Spiel. Dennoch schlichen sich immer wieder Fehler ins Münchner Spiel ein, die Reals Konterkonzept in die Karten spielten.

Doch die Bayern gaben nicht auf. Ein abgefälschter Schuss von Díaz brachte den viel umjubelten dritten Ausgleich, ehe in der Endphase die Entscheidung fiel: Camavinga sah in der 86. Minute Gelb-Rot, kurz darauf sorgten Díaz (89.) und Olise (90.+4) mit ihren späten Toren für das 4:3 und damit für Bayerns Einzug ins Halbfinale gegen PSG.

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