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·8 June 2026
Goldener Triumph in Rom: Ausnahmetalent Berkay Erer deklassiert die Weltelite – Türkei mit historischem Medaillenregen in Deutschland

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·8 June 2026

Der türkische Kampfsport feiert einen Meilenstein von historischem Ausmaß auf der ganz großen internationalen Bühne. Der erst 20-jährige nationale Taekwondo-Kämpfer Berkay Erer hat seiner ohnehin schon beeindruckenden Titelsammlung ein weiteres goldenes Kapitel hinzugefügt, indem er beim hochkarätig besetzten WT Grand Prix in Rom die Goldmedaille gewann. Zu diesem exklusiven Turnier werden traditionell nur die 32 besten Athleten der Welt in der jeweiligen Gewichtsklasse eingeladen. Der junge Ausnahmesportler ließ sich von der namhaften Konkurrenz jedoch keineswegs einschüchtern, schaltete im Turnierverlauf unter anderem amtierende Olympiasieger und Weltmeister aus und stand am Ende völlig verdient ganz oben auf dem Podium. Mit diesem Triumph trägt er sich unlöschbar in die Sportannalen ein. Er ist nach Hakan Recber und Emre Kutalmis Atesli erst der dritte türkische Sportler überhaupt, dem es in der Geschichte des renommierten WT Grand Prix gelang, eine Goldmedaille zu erringen.
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Der sensationelle Erfolg in Italien kommt keineswegs überraschend, sondern markiert die logische Fortsetzung einer beispiellosen sportlichen Entwicklung. Der unaufhaltsame Aufstieg des jungen Athleten zeichnete sich bereits in den vergangenen Jahren ab, in denen er sich unter anderem drei Jahre lang als Europameister in der Juniorenklasse behaupten konnte. Ende 2025 krönte er diese Phase schließlich mit dem Titel des Weltmeisters in dieser Altersklasse. Der endgültige Durchbruch in der absoluten Weltelite der Senioren gelang ihm jedoch erst vor wenigen Wochen, als er bei den Taekwondo-Europameisterschaften der Erwachsenen in Deutschland ebenfalls die Goldmedaille einheimste und damit den bis dato größten Erfolg seiner vielversprechenden Karriere feierte.
Die Vereins- und Verbandshierarchien zeigen sich angesichts dieser dominanten Leistungen verständlicherweise restlos begeistert über die Entwicklung des Ausnahmetalents. Bahri Tanrikulu, der amtierende Präsident des türkischen Taekwondo-Verbandes, fand im Gespräch mit den Medien lobende Worte für den neuen Titelträger und betonte die strategische Bedeutung dieses Erfolgs. Er erklärte offen, dass man den Sportler schon seit langer Zeit intensiv im Blick habe und dieser schon früh signalisiert habe, dass er es bis ganz an die Weltspitze schaffen würde. Die hart umkämpfte 68-Kilo-Klasse, in der das Talent antritt, gilt laut dem Verbandschef als die Gewichtsklasse mit dem historisch höchsten Wettbewerbsniveau im gesamten Taekwondo-Sport. In genau dieser Kategorie konnte man in der Vergangenheit durch Legenden wie Servet Tazeguel und Hakan Recber bereits weltweite Meilensteine setzen. Man stehe trotz der aktuellen Siegesserie aber erst ganz am Anfang eines langen Weges, da das erklärte Ziel des Verbandes darin bestehe, diese Erfolge nachhaltig zu gestalten und die glänzende Karriere des Athleten schlussendlich mit einer olympischen Medaille zu krönen.

Foto: IHA
Parallel zu den glanzvollen Ereignissen in Rom untermauerte die gesamte türkische Delegation ihre Vormachtstellung im Rahmen eines weiteren internationalen Großturniers in Mitteleuropa. Beim packenden 11. WT-Präsidentenpokal in Deutschland, der in der Stadt Nürnberg ausgetragen wurde, feierte die Türkei einen phänomenalen Erfolg und krönte sich sowohl im klassischen Taekwondo als auch im Para-Taekwondo zum überragenden Mannschaftssieger. Die viertägige Veranstaltung ging mit hochklassigen Kämpfen in der Altersklasse der Erwachsenen zu Ende, wobei am finalen Wettkampftag insgesamt sechs Gewichtsklassen sowie die Para-Wettbewerbe auf dem Programm standen. In der Kategorie bis 57 kg der Frauen sicherte Sila Irmak Uzuncavdar dem Team am letzten Tag eine wertvolle Bronzemedaille.
Durch diese geschlossene Mannschaftsleistung schloss das Nationalteam die Titelkämpfe in Franken mit einer schier atemberaubenden Medaillenbilanz ab. In der hart umkämpften Erwachsenenklasse verbuchte die Delegation 3 Gold-, 1 Silber- und 5 Bronzemedaillen. Noch dominanter präsentierten sich die Nachwuchshoffnungen in der Juniorenklasse, die mit sage und schreibe 8 Gold-, 3 Silber- und 6 Bronzemedaillen die Heimreise antraten und damit den unangefochtenen ersten Platz in der Gesamtwertung des Turniers perfekt machten.
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Die absolute Krönung des Turniers vollzog sich jedoch in den Para-Taekwondo-Wettkämpfen, in denen die Nationalathleten die Matte förmlich beherrschten und insgesamt 14 Medaillen einheimsten, was dem Team ebenfalls den souveränen ersten Platz in der Mannschaftswertung einbrachte. Die goldene Ausbeute sicherten sich Gamze Özcan (52 kg), Secil Er (65 kg), Yusuf Yuenacti (70 kg) und Emre Bulgur (80 kg) mit spektakulären Finalsiegen. Die Silbermedaillen gingen an Meryem Betuel Cavdar (52 kg) und Zehra Orhan (65 kg). Vervollständigt wurde das herausragende Abschneiden durch eine Flut von Bronzemedaillen, die von Nurcihan Ekinci Guel (47 kg), Buesra Emire (47 kg), Tuana Celik (57 kg), Luetfiye Özdag (57 kg), Fatmanur Yoldas (+65 kg), Hamza Tarhan (58 kg), Osman Ertuerk (+80 kg) und Adem Arda Özkul (+80 kg) erkämpft wurden. Mit dieser historischen Ausbeute blickt der gesamte Verband voller Zuversicht auf die kommenden Weltturniere.







































