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·30 November 2025
Hoeneß-Kritik an Barca: „Nicht das Modell, das ich mir vorstelle!“

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·30 November 2025

Es ist kein Geheimnis, dass der FC Barcelona in den letzten Jahren einige Probleme mit den eigenen Finanzen hatte. Die Katalanen mussten oftmals tricksen, um sich wieder innerhalb der Budgetgrenzen zu bewegen.
Teilweise waren die Methoden nicht unbedingt für jeden nachvollziehbar, manch einer hätte sie gar als zwielichtig bezeichnet. Eines zog sich durch die Transferperioden: Wirklich Klarheit herrschte vor einer Transferphase nicht und man musste kreativ sein.
Das ist auch weiterhin der Fall. Zwar kann man mit vielen jungen Spielern planen, aber dennoch wünscht man sich bei den Katalanen, dass man mehr Freiheiten hat. Nicht jeder ist einverstanden, was das Modell des spanischen Topklubs angeht.
So zum Beispiel Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hat sich nun im OMR-Podcast zur Situation beim FC Barcelona geäußert. „Barcelona … das ist natürlich nicht das Modell, das ich mir vorstelle. In jedem anderen Land würden die schon längst nicht mehr in der ersten Liga spielen. Ja, wenn man 1,3 Milliarden Schulden hat – wie soll das gehen? Es ist mir unbegreiflich, wie die überhaupt noch in der ersten Liga spielen“, schimpfte er.
Hoeneß nannte andere Klubs, an deren Verhalten man sich orientieren sollte. „Mein Vorbild sind Vereine wie Liverpool. Früher war es Manchester United, aber dann kamen die Glazers als Eigentümer und schon ging es dahin. Wenn bei den Transfers Investmentbanker entscheiden und nicht mehr Sportmanager, dann geht es dahin“, so der erfahrene Manager.

Foto: IMAGO
Der Bayern-Ehrenpräsident kann sich gar nicht vorstellen, dass Bayern eine Transferphase komplett auf Pump und mit Auflagen durchführt. „Das steht in krassem Gegensatz zu der Kontrolle, die wir beim FC Bayern haben. Unsere Finanzen sollten ein Vorbild für alle Vereine in Europa sein. Wir können uns mit einer soliden Geschäftsführung, gesundem wirtschaftlichen Urteilsvermögen und einer sportlichen Qualität rühmen, die nicht von finanziellen Manövern abhängt“, erklärte er.









































