Huseinbasic verlässt den 1. FC Köln nach vier Jahren – ein Abschied, der sich angedeutet hat | OneFootball

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·11 June 2026

Huseinbasic verlässt den 1. FC Köln nach vier Jahren – ein Abschied, der sich angedeutet hat

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Huseinbasic verlässt den 1. FC Köln nach vier Jahren – ein Abschied, der sich angedeutet hat

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Simon Bartsch

11 Juni, 2026

Nach vier Jahren kehrt Denis Huseinbasic dem FC den Rücken. Der Mittelfeldspieler kam einst für kleines Geld, steigerte sich zum Dauerbrenner und spielte in der vergangenen Saison dann kaum noch eine Rolle. Denis Huseinbasic verlässt den 1. FC Köln – das sagen die Daten.

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es auch offiziell. Denis Huseinbasic verlässt den 1. FC Köln. So wirklich verwunderlich ist das nach der vergangenen Saison allerdings nicht.

Denis Huseinbasic verlässt den FC Richtung Braga (Foto: Pau Barrena/Getty Images)

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Denis Huseinbasic ließ es sich nicht noch einmal nehmen, vor die Kamera zu treten, um ein paar persönliche Worte zu verlieren. Der Mittelfeldspieler bedankte sich bei den Kölner Fans für die vergangenen vier Jahre. 2022 war der gebürtige Hesse ans Geißbockheim gewechselt. Er dürfte durchaus in die relativ dünne Kategorie von erfolgreichen Transfers unter Christian Keller gezählt werden. Denn die Kölner bezahlten 50.000 Euro, hätten irgendwann mal um die fünf Millionen kassieren können, gaben sich nun aber mit einem mittleren sechsstelligen Betrag als Ablöse zufrieden, dem Vernehmen nach inklusive Weiterverkaufsgebühr. „Deni hat in der vergangenen Saison nicht die Spielzeit gesammelt, die er sich vorgestellt hatte, und kam mit dem Wechselwunsch auf uns zu. Wir konnten uns daraufhin mit dem SC Braga einigen und seinem Wunsch entsprechen“, sagte Thomas Kessler am Mittwoch. Zwar hat mit Eric Martel ein zentraler Mittelfeldspieler – wenn auch defensiver ausgerichtet – den FC verlassen, doch die Kölner schauen sich aktiv nach Verstärkungen um.

Passsicher, aber kein Risiko nach vorne

Ob der 24-Jährige also unter René Wagner eine Zukunft beim FC gehabt hätte, ist mindestens fraglich. Dabei war Huseinbasics Auftakt bei den Geißböcken ein vielversprechender. Direkt in der ersten Spielzeit unter Steffen Baumgart kam der Mittelfeldspieler auf wettbewerbsübergreifend 31 Einsätze. Dabei erzielte er fünf Tore, bereitete drei vor. An die starke Leistung konnte der ehemalige U21-Nationalspieler in den beiden Folgejahren zwar nicht mehr vollends anknüpfen. Huseinbasic blieb aber ein absoluter Dauerbrenner, kam auf seine Einsatzzeit und wurde Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina. Nun der Wechselwunsch und das für eine Summe, die wohl nicht dem Marktwert entspricht. Zwar handelt es sich bei dem Online-Portal Transfermarkt.de nicht um offizielle, reale Zahlen, als Richtwert gelten sie aber schon. Demnach wäre Huseinbasic zwei Millionen Euro wert. So viel wurde es nicht, nur werden die Geißböcke Gehalt einsparen können.

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Daten Tom Krauß der Saison 25/26 im Ligavergleich

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Daten Isak Johannesson der Saison 25/26 im Ligavergleich

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Daten Eric Martel der Saison 25/26 im Ligavergleich

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Daten Denis Huseinbasic der Saison 25/26 im Ligavergleich

In der Defensive zu harmlos

Warum Wagner am Ende des Tages keine Verwendung mehr für den Spieler hatte (in sieben Spielen, ein Einsatz, drei Mal nicht im Kader), werden nur die Kölner Verantwortlichen wissen. Allerdings zeigt ein Blick in die Daten, dass der Mittelfeldspieler im Ligavergleich eben auch nicht die übergeordnete Rolle gespielt hat. Zwar kam er in dieser Saison auf eine überragende Passquote von 92 Prozent, gehört damit zur Elite der Bundesliga, allerdings lag der 24-Jährige bei den progressiven Pässen, denen ins letzte Drittel und kreierten Chancen jeweils im letzten Drittel aller Mittelfeldspieler. Heißt: Huseinbasic war zwar extrem ballsicher, er ging dabei aber sehr selten ins Risiko. Er war trotz seiner Passsicherheit einer der wirkungslosesten Mittelfeldspieler der Saison. Und das, obwohl die Stärken des Akteurs eher im spielerischen liegen sollen. Tatsächlich gehörte der Mittelfeldspieler auch in den für die Defensive relevanten Statistiken eher zum unteren Drittel. Huseinbasic gewann zum Beispiel nur 57 Prozent seiner Zweikämpfe, führte aber auch eher wenig.

Wenn man so will, ging er den direkten Duellen eher aus dem Weg. Insgesamt fällt der Spieler im Vergleich zu den weiteren Kölner Profis der vergangenen Spielzeit ab, kann defensiv und offensiv nicht mit Eric Martel, Tom Krauß und Isak Johannesson – je nach Position – nicht mithalten. Am Ende bleibt also ein Spieler, der gerade zuletzt nicht mehr das versprechen konnte, was das Debütjahr erwarten ließ. Nach der vergangenen Spielzeit ist es wohl ein Abgang, der den Kader nicht schwächt. Für Huseinbasic bietet sich nur die Chance, eine weitere Karriere-Etwicklung zu gehen.


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