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·26 April 2026
Köln hadert: Schiri-Frust und eigenes Unvermögen

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Beim 1:2 gegen Leverkusen ärgerten sich Kölns Trainer Wagner und Spieler über einen strittigen Handelfmeter – und El Malas vergebene Riesenchance gegen Blaswich.
Zwei Szenen haben nach der Derbyniederlage des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen (1:2) für besonders viel Gesprächsstoff bei den Spielern und Verantwortlichen gesorgt. Da war zum einen der Frust über den strittigen Handelfmeter, den Bayer zur Führung nutzte (43.) - und zum anderen das eigene Unvermögen in Person von Said El Mala, der kurz zuvor das leere Tor nicht getroffen hatte.
"Mit Said muss heute keiner sprechen, das weiß er selbst", sagte Kölns Trainer René Wagner über die Riesenchance in der 35. Minute, als El Mala Bayer-Keeper Janis Blaswich bereits umspielt hatte und aus spitzem Winkel auf das leere Tor zulaufend nur den Pfosten traf. "Daran muss er weiter arbeiten. Das ist für alle hier im Stadion ärgerlich, für uns genauso wie für ihn. Aber der Junge macht das nicht mit Absicht."
Ebenfalls nicht mit Absicht prallte der Ball acht Minuten später an den angelegten Arm von Eric Martel. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied auf Elfmeter, eine Intervention des VAR blieb aus. Bayers Torjäger Patrik Schick, der später noch ein zweites Mal traf (52.), verwandelte.
"Das ist kein Elfer. Die Begründung des Schiris war, dass der Arm rausgeht. Der Arm geht nicht raus, der ist nah am Körper", sagte Wagner genervt. "Mehr, als den Arm hinter meinem Körper zu lassen, kann ich nicht machen", meinte auch Martel: "Deswegen finde ich es hart, dass er es sich nicht mal draußen anschaut. Kann ich nicht nachvollziehen."
Hartmann selbst konnte den Frust verstehen. "Wenn ich jetzt mit ein bisschen Abstand auf die Bilder gucke, muss ich sagen: der Arm ist schon sehr, sehr nahe am Körper", sagte der Unparteiische bei Sky. "Und wenngleich das für mich immer noch keine Schwarz-Weiß-Szene ist und damit der Videoassistent auch nicht die Möglichkeit hatte, mich da in die Review Area zu schicken, muss ich sagen, dass ich mich jetzt nach dem Spiel besser fühlen würde, wenn ich hier auf Weiterspielen entschieden hätte."









































