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·8 January 2026
Matthäus warnt Bayern: RB-Star Diomande ist „noch nicht so weit“

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·8 January 2026

Nimmt der FC Bayern erstmals in seiner Vereinsgeschichte mehr als 100 Millionen Euro für einen einzigen Neuzugang in die Hand? In den vergangenen Tagen machten entsprechende Spekulationen rund um RB-Leipzig-Shootingstar Yan Diomande die Runde. Nun hat sich mit Lothar Matthäus eine der prägendsten Figuren des deutschen Fußballs eingeschaltet – und deutlich auf die Bremse getreten.
Der 19-jährige Ivorer gilt als eines der aufregendsten Offensivtalente der Bundesliga. Seit seinem Wechsel zu RB Leipzig hat Diomande sportlich eine rasante Entwicklung hingelegt und sich in kürzester Zeit in den Fokus zahlreicher europäischer Topklubs gespielt. Auch der FC Bayern soll den Flügelspieler intensiv beobachten. Doch ausgerechnet Rekord-Nationalspieler Matthäus rät den Münchnern zur Vorsicht.
Im Gespräch mit Sky machte der 63-Jährige klar, dass er Diomande zwar grundsätzlich das Potenzial für den FC Bayern zutraut, einen sofortigen Mega-Transfer aber kritisch sieht. Der Schritt nach München käme aus seiner Sicht zu früh. Diomande sei „noch nicht so weit“, so Matthäus – auch mit Blick auf dessen außergewöhnlichen Werdegang.
Tatsächlich ist Diomandes Karriere alles andere als klassisch verlaufen. Noch Anfang 2025 spielte der Offensivmann an einem College in den USA, ehe er den Sprung nach Europa wagte und bei CD Leganés in Spanien landete. Dort schlug RB Leipzig im vergangenen Sommer zu und sicherte sich die Dienste des Flügelspielers für rund 20 Millionen Euro – trotz namhafter Konkurrenz.

Foto: IMAGO
Seitdem hat sich Diomandes Marktwert nahezu vervielfacht. Medienberichten zufolge ruft Leipzig mittlerweile eine Ablöse jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke auf. Eine Ausstiegsklausel besitzt der bis 2030 laufende Vertrag nicht, was RB in eine komfortable Verhandlungsposition bringt. Neben dem FC Bayern sollen vor allem finanzkräftige Klubs aus der Premier League großes Interesse zeigen. Ein Wettbieten im Sommer ist daher keineswegs ausgeschlossen.
Für den FC Bayern stellt sich damit eine grundsätzliche Frage: Will man für ein Talent, das zwar enormes Potenzial besitzt, aber noch am Anfang seiner Entwicklung steht, eine historisch hohe Ablöse riskieren? In München ist man zuletzt bewusst von extremen Transferausgaben abgerückt und setzt verstärkt auf strukturelle Kaderplanung, Vertragsverlängerungen und gezielte Verstärkungen.









































