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·11 February 2026
Millionen-Kehrtwende bei Amrabat, Bruch bei Duran: Fenerbahce im Doppel-Schock

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·11 February 2026

Fenerbahce steht gleich bei zwei Personalien im Fokus: Bei Sofyan Amrabat sorgt eine Entwicklung in Spanien für Aufsehen, bei Jhon Duran werden neue Hintergründe zur Trennung und zum Wechsel zu Zenit St. Petersburg genannt. In beiden Fällen geht es um Kaderstrategie, Kosten und die Frage, wie sportliche Ziele mit der finanziellen Realität zusammenpassen.
Real Betis Sevilla verpflichtete Sofyan Amrabat zu Saisonbeginn per Leihe von „Fener“. Der marokkanische Mittelfeldspieler erarbeitete sich mit seinen Auftritten einen festen Platz, wodurch ein klares Szenario entstand: Ein dauerhafter Verbleib nach Ende des Vertrags stand im Raum – und damit auch die Aussicht, dass Fenerbahce bei einer Lösung einen Millionenbetrag einnehmen könnte.
Am Ende kam es zur Kehrtwende. Unter Sportdirektor Manu Fajardo fiel die Entscheidung, Amrabats Kaufoption nicht zu ziehen. Als Hauptgrund gelten die hohen Kosten: Es gilt als nahezu ausgeschlossen, dass Amrabats aktuelles Gehalt unter die vom Klub festgelegte Gehaltsobergrenze fällt. Zusätzlich wird Amrabats Alter im Verein als Nachteil bewertet, weil der Fokus auf jüngeren Spielern liegt, die perspektivisch höhere Erlöse bringen und die Finanzstruktur stabilisieren sollen.
Hinzu kommt die Verletzungshistorie. Wiederkehrende körperliche Probleme warfen Fragen auf, ob Amrabat das Tempo einer Mannschaft tragen kann, die auf drei Wettbewerben gefordert ist. Genau diese Kombination aus Kosten, Profil und Belastbarkeit führte dazu, dass Betis den ursprünglichen Kurs verwarf.
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Jhon Duran trennte sich während der Transferphase von Fenerbahce und setzt seine Karriere bei Zenit fort. Berichte aus kolumbianischen Medien ordnen den Bruch mit drei zentralen Themen ein: Teamchemie, körperlicher Status und ein Vorfall gegen Konyaspor, der als Wendepunkt beschrieben wird.
In den Berichten wird Duran eine zurückhaltende und teils negative Haltung im Training und im Vereinsalltag zugeschrieben. Teamkollegen sollen gefordert haben, dass der Stürmer nicht bleibt, weil die Harmonie der Mannschaft leiden könnte. Gleichzeitig heißt es, erfahrene Spieler wie Milan Skriniar hätten ihn stützen wollen – Duran habe jedoch an seiner kühlen Distanz festgehalten. Auch auf dem Platz soll die Abstimmung mit Mitspielern auffällig schwach gewesen sein.
Ein weiterer Punkt betrifft Durans Umgang mit körperlichen Beschwerden. In den Berichten wird beschrieben, dass Tests Schmerzen und Probleme nicht immer bestätigten, der Spieler aber eine zweite Meinung einholte und dafür nach Barcelona reiste. Später stand als Befund ein Ermüdungsbruch im Raum. Daraus wird abgeleitet, dass diese Vorgänge Zweifel an der Verlässlichkeit im eng getakteten Wettbewerb nähren können.
Als Auslöser des finalen Knacks gilt ein Vorfall am 15. Dezember im Spiel gegen TÜMOSAN Konyaspor. Duran wurde in der 67. Minute ausgewechselt, seine Reaktion wird als deutlich gereizt beschrieben. In diesem Zusammenhang wird auch genannt, dass Trainer Domenico Tedesco ihm nicht die Hand gab. Anschließend folgte ein Vereinsgespräch. Zudem wird erwähnt, dass Klubpräsident Sadettin Saran Duran seit dessen Ankunft wiederholt begleiten wollte, um Moral und Bindung zu stärken – ohne den gewünschten Effekt. Am Ende öffnete der Klub den Weg für den Zenit-Wechsel, statt mit einem als talentiert, aber schwierig beschriebenen Spieler weiterzugehen.








































