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·7 February 2026
Muslic ordnet 2:2-"Niederlage" gegen Dresden ein

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·7 February 2026

Der FC Schalke wartet im neuen Jahr weiterhin auf den ersten Sieg. Selbst eine 2:0-Führung zuhause gegen Abstiegskandidat Dynamo Dresden reichte nicht aus, um drei Punkte einzufahren. Stattdessen muss S04 sich mit einem 2:2 begnügen, das sich wie eine Niederlage anfühlt. "Schalke hat 2:2 verloren", titelte die Bild passenderweise.
Die Fans im Netz waren sich schnell einig, dass die Auswechslung von Edin Dzeko ein entscheidender Faktor war, dass Schalke die 2:0-Führung aus der Hand gab. Denn nachdem der Bosnier runter vom Feld war, ging es mit Königsblau dahin.
Dzeko selbst wollte seine Auswechslung allerdings nicht als Grund aufführen, dass Schalke nur unentschieden spielte. "Ich habe gedacht, das 2:0 hätte gereicht, aber in dieser Liga reicht das nicht. Wir haben nicht die zwei Gegentore bekommen, weil ich schon weg war", so der Bosnier am Sky-Mikro.
Doch warum musste Dzeko denn überhaupt runter? Miron Muslic lieferte die Antwort (via WAZ): "Natürlich reicht es nicht für 90 Minuten bei Edin. Es ist eine Ewigkeit her, wann er zuletzt über die volle Zeit auf dem Platz gestanden hat. Wir haben ihn klar vorbereitet, erst 25, dann 45 Minuten spielen lassen. Man darf Edin Dzeko schon auswechseln beim Stand von 2:0 20 Minuten vor Schluss , wenn man genau weiß: Er ist noch nicht so weit." Auch die Auswechslung von Moussa N'Diaye begründete Muslic damit, dass er letztmals "vor einer Ewigkeit" über die volle Distanz gegangen war: "N'Diaye ist erst seit zwei Tagen bei uns, hat zwei Trainingseinheiten mit uns absolviert. Wir haben mit N'Diaye genau das gemacht, was wir mit Vitalie Becker in den vergangenen sechs, sieben Monaten häufig gemacht haben in den letzten zehn, 15 Minuten. Dresden hat große Spieler gebracht."
"Es war eine schwierige erste Halbzeit, aber die zweite Halbzeit war top. Wir belohnen uns mit zwei wunderschönen Treffern. Das sollte normalerweise reichen", so Muslic über den Spielverlauf. "Aus dem Nichts kam der Anschlusstreffer durch ein Eigentor. Dass es dann hektisch wird, ist klar. Wir haben das Riesending auf das 3:1, wo wir das Spiel für uns entscheiden müssen. Zwei Minuten später kommt Dresden zum Lucky Punch wie wir vor zwei Wochen gegen Kaiserslautern." Und so steht Schalke mit bedröppelten Gesichtern da...
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