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·18 February 2026
Nach 0:3-Rückstand: SVWW zittert sich im Landespokal weiter

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Der SV Wehen Wiesbaden hat das Halbfinal-Ticket im hessischen Landespokal mit viel Mühe gelöst. Beim Fünftligisten FSV Fernwald musste der Favorit einen 0:3-Rückstand aufholen und machte erst im Elfmeterschießen das Weiterkommen perfekt.
Im Vergleich zum 6:1 gegen MSV Duisburg in der Liga bot Trainer Scherning erwartungsgemäß eine stark veränderte Elf auf. Lediglich Janitzek und Fechner blieben in der Startelf, Ersatztorwart Broll rückte zwischen die Pfosten. Trotz erster Warnschüsse durch Agrafiotis (8.) und Allah (10.) taten sich die Gäste schwer. Fernwald verteidigte mit viel Einsatz. Sinnbildlich dafür eine Szene aus der 16. Minute, als Furkert mit einer Grätsche in höchster Not gegen Agrafiotis klärte.
Mit zunehmender Spielzeit wurde der Außenseiter immer frecher und ging in der 28. Minute durch Woiwod in Führung. Der Treffer zeigte Wirkung. Plötzlich drängte Fernwald den Drittligisten in die Defensive und erhöhte durch Cloos zum 2:0 (35.). Wiesbaden wackelte weiter und kassierte vor der Pause sogar noch das dritte Gegentor. Erneut traf Cloos, nachdem ein Wehen-Verteidiger eine Hereingabe an die Latte gelenkt hatte (39.). Die Zuschauer trauten ihren Augen kaum, doch das 3:0 zur Halbzeit ging in Ordnung.
Scherning reagierte auf die schwache Leistung seiner Elf, indem er Johansson, Kaya und Mockenhaupt in die Partie brachte. Doch kurz nach dem Seitenwechsel hatte Fernwald sogar das vierte Tor auf dem Fuß, als Abeselom aus spitzem Winkel an Broll scheiterte (48.). Spätestens nun war Wiesbaden hellwach und verkürzte durch Agrafiotis (52.). Nur fünf Zeigerumdrehungen später gab es Elfmeter für die Gäste nach Foul an Kaya. Gözüsirin verwandelte vom Punkt zum 2:3. Die Scherning-Elf hatte wieder das Kommando übernommen.
In der 70. Minute erzielte Agrafiotis das 3:3, und somit war noch genügend Zeit, um das Spiel zu drehen. Fernwald hielt aber dem Sturmlauf stand und konnte sich Torhüter Sahin bedanken, der einen Kopfball mit einer Glanzparade entschärfte (85.). Bis zum Schlusspfiff verteidigte der Oberligist das Unentschieden und zwang Wiesbaden in das Elfmeterschießen. Dort legte Hofmann für Fernwald vor, und Gözüsirin scheiterte am Pfosten. Weil Broll aber anschließend zweimal parierte und Wiesbaden über Agrafiotis, Kaya und Fechner drei Elfmeter in Folge verwandelte, schaffte der SVWW den Einzug in das Halbfinale des Hessenpokals. Dort geht es am 25. März gegen den Sieger der Partie Germania Ober-Roden gegen Hessen Kassel.









































