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·6 January 2026
Nach dem Schalke-Aus: Barkok findet neuen Verein

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·6 January 2026

Nach mehreren Monaten ohne Klub setzt Aymen Barkok seine Karriere in Marokko fort. Der Ex-Schalker steht vor einem Wechsel zu Raja Casablanca und will dort sportlich neu angreifen.
Aymen Barkok setzt seine Karriere in Marokko fort. Der 27-Jährige hat nach rund einem halben Jahr ohne Verein einen neuen Klub gefunden und steht kurz vor einem Wechsel zu Raja Casablanca. Nach übereinstimmenden Medienberichten absolviert Barkok derzeit den Medizincheck, anschließend soll er einen Vertrag bis zum Sommer 2028 unterschreiben. Finanziell dürfte sich der Schritt lohnen: In Casablanca winkt ihm laut Bild ein Jahresgehalt von über einer Million Euro netto.
Für Barkok ist es der nächste Neustart nach bewegten Monaten. Der in Frankfurt geborene Mittelfeldspieler kam in der Jugend von Eintracht Frankfurt groß heraus, schaffte dort den Sprung in den Profibereich und galt früh als eines der größeren Talente seines Jahrgangs. Es folgten Stationen beim 1. FSV Mainz 05, bei Fortuna Düsseldorf sowie eine Leihe zu Hertha BSC, ohne dass ihm der erhoffte Durchbruch nachhaltig gelang. Insgesamt bringt Barkok die Erfahrung aus 113 Bundesligaspielen mit.
Sein letztes Kapitel in Deutschland schrieb er beim FC Schalke 04 – allerdings kein glückliches. Im Winter kam er ablösefrei aus Mainz nach Gelsenkirchen, konnte sportlich aber kaum Akzente setzen. In sechs Pflichtspielen blieb sein Einfluss überschaubar, zudem sorgte ein verbaler Ausrutscher in den sozialen Medien für zusätzliche Unruhe.
Barkok wurde zwischenzeitlich suspendiert, der im Sommer auslaufende Vertrag anschließend nicht verlängert. Seitdem war der Mittelfeldspieler vereinslos. Nun also der Wechsel zu einem der bekanntesten Klubs Afrikas.
Raja Casablanca gehört zu den traditionsreichsten Vereinen des Kontinents und feierte seine größten internationalen Erfolge mit Siegen in der CAF Champions League in den Jahren 1989, 1997 und 1999. Auch national ist Raja weiterhin eine feste Größe, zuletzt wurde der Klub 2024 marokkanischer Meister.
Sportlich wie auch biografisch schließt sich damit ein Kreis: Zwar ist Barkok in Deutschland geboren, doch er besitzt die marokkanische Staatsbürgerschaft und lief bereits 18-mal für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes auf. In Casablanca hofft er nun, nach schwierigen Jahren wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen – und bei einem ambitionierten Klub neuen Schwung in seine Laufbahn zu bringen.









































