City Xtra
·2 May 2026
Phil Fodens Zahlen zeigen eher Anpassung als Rückgang

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·2 May 2026

Als Phil Foden in der Saison 2023/24 die produktivste Spielzeit seiner Karriere ablieferte, war die Erwartung klar.
Der Akademie-Star von Manchester City hatte sich zu einer zentralen offensiven Kraft entwickelt, zu einem Spieler, der in der Lage ist, Tore beizusteuern und dabei zugleich seine markentypische technische Kontrolle beizubehalten. 19 Ligatore, acht Assists und durchweg herausragende zugrunde liegende Kennzahlen platzierten ihn klar unter den spielentscheidendsten Akteuren der Premier League.
Dieses Niveau beim Output brachte ihn zudem in exklusive Gesellschaft. Wettbewerbsübergreifend lagen seine Torbeteiligungen grob auf einer Linie mit der besten Premier-League-Saison von Eden Hazard, einer Spielzeit mit 26 Torbeteiligungen in 2018/19 – weithin als der Maßstab seiner Zeit bei Chelsea angesehen.
Dieser Vergleich unterstreicht, wie hoch Phil Foden die Messlatte für sich selbst gelegt hat. Doch spulen wir vor bis 2025/26, und die Debatte hat sich verschoben.
Oberflächlich betrachtet deuten 19 Torbeteiligungen in 49 Einsätzen auf einen Rückgang hin. Für einen Spieler, der einst mit den produktivsten Offensivkräften der Liga konkurrierte, wirken diese Zahlen bescheiden. Schaut man jedoch genauer hin, ergibt sich ein ganz anderes Bild – eines, das Fodens anhaltende Bedeutung für die Mannschaft von Pep Guardiola unterstreicht.
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In der Premier League liegt Foden in dieser Saison sowohl bei erfolgreichen Pässen (937) als auch bei erfolgreichen langen Bällen (39) im 94. Perzentil, bei kreierten Chancen (46) im 91. Perzentil und bei erfolgreichen Flanken (35) im beeindruckenden 96. Perzentil. Selbst seine Erfolgsquote bei Dribblings (53,7 %) und seine Defensivbeiträge liegen deutlich über dem Durchschnitt.
Diese Zahlen spiegeln keinen Spieler im Niedergang wider, sondern vielmehr einen Spieler in einer Übergangsphase seiner Karriere.
Diese Anpassung zeigt sich vielleicht am deutlichsten darin, wo Phil Foden den Ball erhält. In 2023/24 verzeichnete er 201 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum – das brachte ihn ins 91. Perzentil und unterstrich seine Rolle als konstante Gefahr im letzten Drittel. In dieser Saison ist dieser Wert deutlich auf 80 gefallen (73. Perzentil), ein Rückgang, der direkt mit seiner geringeren Torausbeute zusammenhängt.
Seit 2024 haben die Verpflichtungen von Rayan Cherki, Tijjani Reijnders, Antoine Semenyo, Omar Marmoush und Savinho die Verantwortung im letzten Drittel neu verteilt. Wo Foden einst ein Fixpunkt war, ist er nun Teil einer breiteren, variableren Offensiveinheit.
Der Kontext ist hier wichtig. Während seiner herausragenden Saison 2023/24 fehlten sowohl Kevin De Bruyne als auch Rodri über längere Zeiträume, was Phil Fodens Einfluss in fortgeschrittenen Zonen naturgemäß erhöhte. In dieser Saison hat sich seine Rolle bei größerer Kaderbreite und besserer Verfügbarkeit verschoben – er agiert oft tiefer, überwiegend im zweiten Drittel statt dauerhaft hohe Offensivpositionen zu besetzen. Und dennoch bleibt sein Output jenseits von Toren elitär.
Für England unterstreicht Fodens Einfluss in den WM-Qualifikationsspielen diesen Punkt. Mit Kontrolle und Effizienz kommt er auf das 98. Perzentil bei der Passgenauigkeit (92,5 %), hat in vier Spielen nur einmal den Ball verloren und liefert im Schnitt in jedem zweiten Spiel einen Assist. Es ist ein Profil, das auf Sicherheit, Kreativität und Intelligenz statt auf Endprodukt aufbaut.
In 2023/24 lag Foden bei Toren (19) im 98. Perzentil, bei Schüssen (105) im 96. und bei kreierten Chancen (73) im 95. Perzentil. Das sind die Kennzahlen eines Offensivspielers mit hohem Volumen. Im Gegensatz dazu zeigt 2025/26 einen Spieler, der über alle Spielphasen hinweg beiträgt — das Spiel vorantreibt, Chancen kreiert und die Defensivstruktur unterstützt.
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Entscheidend ist, dass seine geringere Torbeteiligung nicht zwangsläufig auf einen Rückschritt hindeutet. Stattdessen spiegelt sie eine Umverteilung der offensiven Last wider. Da nun mehrere Spieler in der Lage sind, in entscheidenden Momenten zu liefern, musste Foden den Output nicht mehr auf dieselbe Weise dominieren.
Das wirft mit Blick auf die nächste Saison eine interessante Frage auf: Geht Foden noch stärker in diese laufintensive, Bernardo-Silva-ähnliche Rolle, die durch Kontrolle, Intelligenz und taktische Flexibilität geprägt ist? Oder behauptet er sich wieder als primärer Torbeteiligter und konkurriert innerhalb einer dicht besetzten Offensive darum, seine produktivste Saison zu wiederholen?
Die Antwort könnte letztlich darüber entscheiden, wie er wahrgenommen wird.
Denn wenn die Bewertung allein auf Tore und Assists beschränkt wird, geht die Nuancierung seiner aktuellen Rolle verloren. Spieler wie Bernardo Silva haben schon lange gezeigt, dass Einfluss weit über bloßen Output hinausgeht, und Foden agiert zunehmend innerhalb genau dieses Rahmens.
Mit 25 Jahren und nachdem er sowohl Elite-Produktion als auch Elite-Kontrolle bereits unter Beweis gestellt hat, zeigt Phil Fodens Entwicklungskurve weiterhin klar nach oben.
Wenn überhaupt, deuten die Zahlen darauf hin, dass sein Bestes – in welcher Form auch immer – noch vor ihm liegen könnte. Und vielleicht noch wichtiger: Ein Großteil der Kritik an seinem aktuellen Output sagt weniger über seine Leistungen aus als über ein breiteres Missverständnis dessen, was in dieser Mannschaft von Manchester City von ihm verlangt wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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