DFB-Frauen
·15 February 2026
Reuteler führt Frankfurt zum 4:1-Auswärtssieg

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Eintracht Frankfurt hält in der Google Pixel Frauen-Bundesliga Anschluss an den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende die erneute Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb bedeuten würde. Das Team von Trainer Niko Arnautis fuhr am 18. Spieltag einen 4:1 (2:1)-Auswärtserfolg beim Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena ein und blieb damit auch im fünften Ligaspiel in Folge ohne Niederlage (elf Punkte).
Dabei avancierte die Schweizer Nationalspielerin Geraldine Reuteler (4./31./90.+1) mit gleich drei Treffern und einer Torvorlage im Ernst-Abbe-Sportfeld zur Matchwinnerin der Hessinnen. Außerdem trug sich Nationalstürmerin Nicole Anyomi (47.) kurz nach der Pause für die Eintracht in die Torschützenliste ein. Für den FCC verkürzte die eingewechselte Lisa Gora (87.) zwischenzeitlich.
Der FC Carl Zeiss Jena bleibt damit ein Lieblingsgegner der Frankfurterinnen. In jetzt 28 Aufeinandertreffen mit den Thüringerinnen blieb die Eintracht ungeschlagen und verzeichnete dabei 26 Siege sowie zwei Unentschieden. Gegen keine andere Mannschaft spielten die Frankfurterinnen im Oberhaus so oft, ohne jemals zu verlieren.
Florian Kästner, Trainer des FC Carl Zeiss Jena, veränderte seine Startelf gegenüber dem 0:6 im Nachholspiel gegen den souveränen Tabellenführer FC Bayern München auf vier Positionen. Noemi Gentile fehlte im Aufgebot, während Nike Andersson, Lara Schenk und Helen Börner zunächst auf der Bank Platz nahmen. Die freigewordenen Plätze nahmen Rieke Tietz, Josephine Bonsu, Isabella Jaron und Emily Reske ein.
Auch die Eintracht war noch am Mittwochabend im Einsatz, gewann dabei das Viertelfinalhinspiel im UEFA Women's Europa Cup gegen den FC Nordsjælland deutlich 4:0. Im Vergleich zu dieser Partie rotierte Eintracht-Trainer Niko Arnautis auf drei Positionen. Für Jella Veit, Nadine Riesen und Ereleta Memeti starteten Marthine Østenstad, Pia-Sophie Wolter und Geraldine Reuteler. Im Kader fehlten weiterhin Innenverteidigerin Amanda Ilestedt und Torhüterin Sophia Winkler, die sich beide noch im Aufbautraining befinden.
Eintracht Frankfurt erwischte einen optimalen Start. Ein Eckball von Nina Lührßen führte zur frühen Führung. Zwar bekam Nicole Anyomi den Ball vor dem Tor nicht unter Kontrolle, im Nachsetzen beförderte jedoch Geraldine Reuteler die Kugel aus der Drehung zum 0:1 (4.) ins Netz.
Auch in der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker und wollten direkt nachlegen, hatten dann aber Mitte der ersten Halbzeit Glück, nicht den Ausgleich zu kassieren. Nachdem Rieke Tietz im Frankfurter Strafraum im Zweikampf mit Lisanne Gräwe zu Fall bekommen war, zeigte Schiedsrichterin Celina Sophie Böhm auf den Punkt. Isabella Jaron setzte den fälligen Foulelfmeter jedoch an das Lattenkreuz, sodass Eintracht-Torhüterin Lina Altenburg gar nicht eingreifen musste (25.).
Stattdessen baute Frankfurt den Vorsprung aus. Diesmal flankte Nina Lührßen aus dem Spel heraus von der linken Seite und Geraldine Reuteler köpfte die Kugel im hohen Bogen zum 0:2 (31.) ins lange Eck. Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zur Halbzeit, weil die Eintracht noch zweimal am Aluminium scheiterte. Erst traf Lisanne Gräwe mit einem Distanzschuss aus rund 30 Metern den rechten Pfosten, nur wenig später visierte Rebecka Blomqvist die Latte an.
Gleich mit der ersten Aktion nach der Pause stellten die Frankfurterinnen endgültig die Weichen auf Sieg. Nach einem Steilpass von Geraldine Reuteler lief Nicole Aynomi auf und davon, umkurvte auch noch Jenas Torhüterin Jasmin Janning und markierte ihr neuntes Saisontor zum 0:3 (47.).
Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs wurde Jena ein wenig aktiver, konnte sich aber vor dem Eintracht-Tor nur selten in Szene setzen. So sorgten lediglich zwei Distanzschüsse von Isabella Jaron zumindest für ein wenig Gefahr, Lina Altenburg war aber sicher auf dem Posten. Keine Chance hatte die Frankfurter Torfrau allerdings im Anschluss an einen Eckball von Isabella Jaron, als die eingewechselte Lisa Gora völlig freistehend von der Strafraumgrenze abziehen und die Kugel sehenswert zum 1:3 (87.) ins Netz wuchtete.
Wirklich spannend wurde es in den Schlussminuten aber nicht mehr. Vielmehr legte die Eintracht nach einem schnellen Konter noch den vierten Treffer nach. Diesmal setzte die eingewechselte Remina Chiba die mitgelaufene Geraldine Reuteler ein, die mit ihrem Flachschuss zum 1:4-Endstand (90.+1) ihren Dreierpack perfekt machte.
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