FC Bayern München
·21 March 2026
Serge Gnabry: „Zeigt, wie gut unsere Offensive ist“

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·21 March 2026

Rundumgelungener Nachmittag in der Allianz Arena vor der Länderspielpause! Dank des nie gefährdeten 4:0-Heimsiegs des FC Bayern gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag verabschieden sich die Münchner mit einem guten Gefühl zu den Nationalmannschaften. Entsprechend zufrieden zeigten sich Spieler und Trainer nach der Partie. „Wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten von Anfang bis Ende das Gefühl, dass wir gut drin sind“, so Chefcoach Vincent Kompany. Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte Serge Gnabry, der gegen die Eisernen einen Doppelpack erzielte: „Ich wollte ein gutes Spiel machen und wieder etwas zeigen. Das ist mir heute zum Glück gelungen.“ fcbayern.com hat weitere Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.
Christoph Freund, Sportdirektor: „Wir haben eine richtig gute Leistung gezeigt: sehr viele Torchancen kreiert und wenig zugelassen. Im Nachhinein sieht das immer einfach aus, aber es war eine sehr konzentrierte Leistung. Die Jungs haben Spaß am Fußball und das sieht man. Es ist ganz wichtig, dass wir mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen. Das wollten wir unbedingt schaffen. Im April geht es dann richtig los.“
Vincent Kompany: „Wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten von Anfang bis Ende das Gefühl, dass wir gut drin sind. Man darf aber nicht vergessen, dass es gedauert hat bis zum ersten Tor. Union hat in dieser Phase auch sehr gut verteidigt, das muss man anerkennen. Dann haben wir unsere Qualität gezeigt. Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, vier Tore zu erzielen. Es ist eine unserer größten Stärken, dass in der Offensive immer wieder jemand anderes herausragt. Ich hoffe, dass wir das auch so beibehalten können. Heute war es Serge Gnabry. Ich freue mich sehr für Serge, weil er einer der Spieler ist, die häufig unterschätzt werden.“
Harry Kane: „Die am schwersten zu verwertende Chance habe ich gemacht, aber die einfacheren habe ich leider verpasst – aber das ist das Leben eines Stürmers. Das Wichtigste ist ohnehin, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben heute wirklich eine starke Leistung gezeigt. Wir hatten diese Saison schon zwei schwierige Spiele gegen Union, umso wichtiger war es, dass wir heute gewonnen haben, um das Momentum beizubehalten.“
Serge Gnabry: „Ich bin in den letzten zwei Spielen nicht gestartet, hatte dadurch wahrscheinlich viel Energie. Ich wollte ein gutes Spiel machen und wieder etwas zeigen. Das ist mir heute zum Glück gelungen. Ich denke, je länger wir zusammenspielen, desto besser kennen wir uns. Unter dem Coach, jetzt seit eineinhalb Jahren, sind die Prinzipien immer klarer geworden. Jeder weiß auf seiner Position genau, was verlangt wird. Deshalb funktioniert es auch gut, egal wie wir rotieren. Während der Spiele denkt man gar nicht so sehr an solche Rekorde. Wenn wir ihn dann brechen, werden wir natürlich froh sein und schauen, wie weit wir ihn noch nach oben schrauben können. Dass wir jetzt schon bei 97 Toren stehen, ist wirklich krass, das hätte ich so nicht erwartet. Das zeigt einfach, wie gut unsere Offensive ist.“
Horst Heldt (Geschäftsführer Profifußball, 1. FC Union Berlin): „Es ist immer schwierig gegen Bayern, das ist keine Frage. Und es ist noch mal etwas anderes, wenn man hier spielt als zu Hause. Aber so kann man natürlich nicht auftreten. Wir waren heute in allen Belangen unterlegen und haben deshalb auch in der Höhe absolut verdient verloren. Ehrlicherweise können wir froh sein, dass wir nicht noch mehr Tore bekommen haben.“
Steffen Baumgart (Trainer, 1. FC Union Berlin): „Es war in allen Belangen eine klare Unterlegenheit. Ich würde gerne eine Mängelliste aufstellen, aber ich würde einfach sagen, dass der FC Bayern in allen Belangen überlegen war. Das tut weh, das muss ich deutlich sagen. Wir müssen erstmal den Kopf freikriegen, das waren anstrengende Wochen für uns mit einem negativen Erlebnis. Die nächsten Spiele hat jeder vor Augen, was auf uns zukommt, welche Art und Weise von Fußball auf uns zukommt. Die nächsten Heimspiele wollen wir definitiv ziehen, um die letzten Schritte zu machen.“
Christopher Trimmel (Verteidiger, 1. FC Union Berlin): „Wir haben heute auswärts gegen die beste Mannschaft gespielt. Es ist immer schwierig, aber wir haben uns mehr vorgenommen. Um ehrlich zu sein, sind wir mit dem 0:4 noch gut bedient. Es hätte auch höher ausfallen können. Bayern ist eine Top-Mannschaft, aber insgesamt war das von uns zu wenig. Wir waren mit Ball zu mutlos. Das war ein großes Problem. Wir wollten zur Halbzeit etwas verändern, aber das ist uns am Ende nicht gelungen. Natürlich versuchst du auf dem Platz zu kommunizieren, gerade nach dem 0:3, dass du nicht komplett auseinanderbrichst. Aber das ist nicht immer einfach, weil die Bayern nicht aufhören – das ist auch ein Unterschied zu vielen anderen guten Teams. Solche Spiele gibt es.“
Die wichtigsten Szenen im Spielbericht:


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