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·15 March 2026
"So schnell geht das?": Schultz bremst Aufstiegseuphorie

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Fünfter Sieg in Folge und die Tabellenführung weiter ausgebaut: Es läuft derzeit beim VfL Osnabrück, der nach dem 4:1 gegen Mannheim nun bereits fünf Punkte vor Energie Cottbus liegt. Doch davon, dass schon sehr viel schief laufen müsste, damit der Aufstieg nicht klappt, wollte Schultz nichts wissen.
"Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey" schallte es nach Spielende einmal mehr aus der Fankurve, nachdem der VfL zum fünften Mal in Folge als Sieger vom Platz gegangen ist. Trainer Timo Schultz war mit dem Auftritt zufrieden – auch wenn durch ein Gegentor in der Nachspielzeit nicht zum 16. Mal in dieser Saison hinten die Null stand. "Ich denke, das war sehr kontrolliert. Unsere Tore fallen grundsätzlich zu den richtigen Zeitpunkten, das hat uns natürlich schon die Ruhe gegeben, in dem Wissen, dass wir sehr, sehr wenig zulassen", sagte der 48-Jährige am "MagentaSport"-Mikrofon. "Dann konnten wir gut stehen und haben immer wieder gut umgeschaltet. Ich denke, das 4:1 ist dann am Ende auch verdient." Vor allem das schnelle Umschaltspiel war es, das an diesem Samstag den Erfolg brachte. Hinzukam eine hohe Effizienz, sodass der Sieg womöglich ein Tor zu hoch ausgefallen ist.
Großen Anteil am achten Sieg im zehnten Spiel der Rückrunde hatten Robin Meißner, der einen Doppelpack schnürte, sowie Lars Kehl, der die ersten drei Treffer jeweils vorbereitet hatte – darunter auch die beiden Meißner-Tore. "Ich weiß, was er im Fuß kann, dass er die Pässe aus dem Fußgelenk locker raushaut. Von daher macht es unnormal Spaß, mit ihm zusammenzuspielen. Ich weiß, was ich an ihm habe. Chapeau", lobte der Stürmer seinen Mitspieler. Auch Kehl sprach von einem "guten Auftritt" der Mannschaft. "Wir haben wieder alles auf der Platte gelassen und verdient gewonnen." Weil Energie Cottbus und der MSV Duisburg jeweils verloren haben, liegt der VfL nun bereits fünf Zähler vor Platz 2 und sogar sechs Zähler vor dem Relegationsplatz. Doch davon, dass schon sehr viel schief laufen müsste, damit der Aufstieg nicht klappt, wollte Schultz nichts wissen.
"So schnell geht das? Das weiß ich nicht", meinte er. "Wir können die Tabelle lesen. Bei der 3-Punkte-Regel kann sich innerhalb von zwei bis drei Wochen ganz schnell ändern. Es sind noch einige Spiele zu gehen und wir haben schon noch einige Kracher: Hier zuhause gegen Cottbus, auswärts in Duisburg. Wir spielen noch in Wiesbaden, in Ingolstadt. Ich bin froh um jeden Pufferpunkt, den wir haben. Die Jungs dürfen sich jetzt feiern lassen, am Dienstag geht’s dann weiter." Die Mannschaft müsse am Anschlag bleiben und dürfe nicht nachlassen, machte Schultz klar. "Wir wissen, dass wir gut drauf sind und dass wir Selbstvertrauen haben. Aber das garantiert uns keinen Sieg in Hoffenheim. Und das ist unser Ziel."
Kehl hat diesbezüglich, trotz der 0:4-Klatsche im Hinspiel, ein "gutes Gefühl", schließlich sei die Mannschaft nun gefestigter. "Wir wissen, was wir Woche für Woche aufs Feld bringen müssen und dass der Grundstein unter der Woche gelegt wird. Deswegen ist ein unfassbares Feuer in der Mannschaft und im Training. Die Stimmung ist top. Die Jungs, die ein Stück weit hinten dran sind, ziehen unfassbar mit. Das ist auch eine Qualität in unserer Mannschaft. Der Zusammenhalt ist unfassbar. Wir sind einfach eine richtig geile Truppe. Das wird hoffentlich belohnt." Die Chance, aufsteigen zu können, pushe die Mannschaft. "Wir haben noch neun Spiele, in denen wir alles raushauen wollen", blickte Meißner voraus und sah auch im Spiel gegen Mannheim "ein paar Situationen, "die wir noch verbessern müssen". Am besten schon in Hoffenheim, wo dann allerdings Bjarke Jacobsen nach seiner fünften gelben Karte fehlen wird.
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