Borussia Dortmund
·30 November 2025
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·30 November 2025
Ausgangslage: Die U23 befindet sich seit Wochen im Aufwärtstrend. Dabei konnten sich die Schwarzgelben vor allem auf ihre Offensive verlassen. Mit 39 Toren hatte der BVB den besten Angriff in der Regionalliga West gestellt. Allein bei den vergangenen zwei Siegen gegen Schalke (4:1) und Köln (5:3) traf der BVB neunmal. Ebenfalls bemerkenswert: Schon 12 Spieler hatten sich als Torschütze feiern lassen können. Der SC Wiedenbrück strotzte dagegen nicht vor Selbstbewusstsein. Das Team des ehemaligen Bundesligaprofis Sascha Mölders hatte fünf der vergangenen sechs Partien verloren.
Personalien: BVB-Trainer Daniel Rios konnte gegen den SC Wiedenbrück wieder auf seinen besten Angreifer Jordi Paulina zurückgreifen. Der 21-Jährige rückte für den verletzten Bennedikt Wüstenhagen ins Sturmzentrum. Zudem hatte Rios Mussa Kaba und Cole Campbell in die Startelf beordert. Das Duo spielte anstelle von Nick Cherny und Arne Wessels, der beim 5:3-Sieg in Köln noch als Torschütze und Vorlagengeber geglänzt hatte.
Spielverlauf: Borussia Dortmund startete mit breiter Brust und viel Ballbesitz, während die Gäste erstmal auf Sicherheit bedacht waren und sich bissig in den Zweikämpfen zeigten. Das erste Mal wurde die U23 durch Jordi Paulina gefährlich, der Angreifer scheiterte jedoch am SCW-Keeper Marcel Hölscher (7.).
Die U23 war auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, allerdings fehlte es den Schwarzgelben an Ideen, um Wiedenbrücks kompakte Defensive zu knacken. Wie man die SCW-Abwehr aushebeln kann, zeigten Danylo Krevsun und Babis Drakas in der 30. Minute. Nach einem Doppelpass mit Krevsun hatte Drakas auf der rechten Seite viel Platz und legte quer vors Tor, wo Michael Eberwein eigentlich nur noch einschieben musste. Doch der Routinier traf den Ball nicht richtig – und so bekam Hölscher noch auf der Linie den Fuß dazwischen.
Nach der Riesenchance wurde es auch vor dem BVB-Tor erstmals gefährlich. Innerhalb von wenigen Sekunden musste Silas Ostrzinski gleich zweimal eingreifen. Gerade als der SCW sich etwas mehr nach vorne traute, schlugen die Dortmunder im ersten Durchgang doch noch zu. An der Strafraumgrenze ließ Linksverteidiger Almugera Kabar zwei Gegenspieler mit einer Finte alt aussehen und jagte den Ball mit seinem starken linken Fuß zum 1:0-Pausenstand ins kurze Eck (44.).
Der zweite Durchgang begann direkt mit einem Aufreger. Wiedenbrücks Benjamin Friesen kam nach einem Zweikampf mit Kabar im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Selim Erk ahndete dies ohne Zögern mit einem Strafstoß – eine harte Entscheidung. Der Gefoulte schnappte sich die Kugel und verwandelte sicher (47.).
Die Antwort von Dortmund ließ nicht lange auf sich warten. Ein langer Ball landete bei Drakas, der mustergültig in den Lauf von Paulina spielte. Frei vor dem Kasten schob der Angreifer zur erneuten Führung für den BVB ein (54.). Für den Nationalspieler Curaçaos war es bereits der siebte Saisontreffer im zehnten Einsatz. Vor 1.003 Zuschauer hatte der zweifache Vorlagengeber kurz darauf den dritten Treffer auf dem Fuß, doch der Abschluss von Drakas war zu zentral (60.).
Mit der erneuten Führung im Rücken spielte die Rios-Elf aber seriös weiter und blieb tonangebend. Das Einzige, was sich die Schwarzgelben ankreiden lassen mussten, war, dass sie zu wenig aus den sich bietenden Räumen machten.
Von Wiedenbrück kam offensiv kaum noch etwas. Erst in der Schlussphase warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne. Erst verpasste Sebastian Mai das BVB-Tor um wenige Zentimeter (83.), dann drückte Konstantin Gerhardt eine Hereingabe zum 2:2 über die Linie (88.).
Zu allem Überfluss sah Ben Hüning kurz vor dem Ende auch noch seine fünfte Gelbe Karte. Der kopfballstarke Innenverteidiger wird dem BVB damit gegen den SC Paderborn II gesperrt fehlen.
Ausblick: Am kommenden Samstag (6.12.) empfängt die U23 den SC Paderborn II im Stadion Rote Erde. Das letzte Regionalliga-Pflichtspiel des Jahres ist gleichzeitig das erste Spiel der Rückrunde. Das Hinspiel verlor der BVB mit 0:3. Anpfiff ist um 16 Uhr (Tickets gibt es hier).









































