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·9 January 2026

Unzufriedener Frankfurt-Star: Toppmöller gibt Fehler zu

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Bei Eintracht Frankfurt machte die Defensive über weite Strecken der Hinrunde große Sorgen. Die Hessen haben nach 15 Spieltagen schon 30 Gegentore kassiert, nur Heidenheim (34) ist in dieser Bilanz noch schlechter. Das hängt auch (aber natürlich nicht nur) mit der Formschwäche einzelner Akteure zusammen: Arthur Theate hatte einen kleinen Durchhänger, während Robin Koch sogar noch länger außer Form war. Auch Nnamdi Collins machte nicht immer die glücklichste Figur.

Trotzdem hielt Dino Toppmöller in der Regel an seinen gesetzten Spielern fest und nahm nur wenig Umstellungen vor. Einer der Leidtragenden dieser Maßnahme ist Aurele Amenda, der trotz der Schwäche seiner Konkurrenten kaum eine Chance erhielt und wettbewerbsübergreifend nur 376 Einsatzminuten sah.


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Das veranlasste seinen Berater in dieser Woche dazu, öffentlich Druck auszuüben und einen Wechsel im Winter in Aussicht zu stellen. Gegenüber Absolut Fußball betonte Jose Noguera Rodriguez, dass "seine Spielzeit nicht seinen Erwartungen und seinem Potenzial entspricht". Und er verriet, dass "andere Vereine großes Interesse an Aureles Qualitäten haben". "Als junger Schweizer Nationalspieler braucht Aurele regelmäßige Einsätze auf höchstem Niveau, um sich weiterzuentwickeln."

Toppmöller zeigt Verständnis für Amendas Frust

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund wurde Dino Toppmöller mit Amendas Situation konfrontiert - und der SGE-Coach gab zu, dass er den Schweizer nicht fair behandelt hat. "Ich habe mit Aurele ein sehr gutes Gespräch gehabt. Und seien wir mal ehrlich: An seiner Stelle hätte ich auch mal gern mit dem Trainer gesprochen. Ich glaube, er hat das ein oder andere Spiel zu wenig gemacht. 100 Prozent", machte Toppmöller laut Bild klar. "Es ist selbstverständlich, dass er mehr spielen will. Immerhin will er unbedingt zur WM. Da ist es völlig normal, dass er kommt und seine Situation hinterfragt."

Dann Toppmöller machte dem Schweizer auch Hoffnung, da man bei seinen Einsätzen gesehen habe, "dass er ein sehr guter Spieler ist". Daher sei er für die Eintracht "sehr wichtig", so der 45-Jährige weiter. "Aurele hat sich unfassbar gut verhalten und im Training Gas gegeben. Deswegen ist es gut so, dass er den Anspruch auf mehr Spielzeit hat."

Die Bild berichtet, dass sich insbesondere Sportvorstand Markus Krösche gegen einen Abschied des Innenverteidigers stemme, da er Amenda weiterhin den Durchbruch in Frankfurt zutraue. Dafür muss er aber natürlich auch mal Chancen bekommen, sich zeigen zu dürfen.

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